AK-Banken­rechner ist of­fi­zi­elle österreichische Konto-Ver­gleichs­seite

Die EU-Zahlungskonten-Richtlinie sieht vor, dass es in jedem EU-Mitgliedsland min­des­tens eine Website für den Preis­ver­gleich von Girokonten geben muss. Der seit 2004 be­stehende Arbeiterkammer-Bankenrechner wurde im Ver­­brauch­er­­zahl­­ungs­­konto-­­Ge­setz (VZKG) als einzige öster­reich­ische Ver­gleichs­web­site für Giro­kont­en fest­­ge­legt.

Die gesetzliche Regelung trat am 31.10.2018 in Kraft. Mit dem AK-Bankenrechner kann man wie bisher - neben Girokonten – auch Sparprodukte, Privatkredite und Bau­spar­an­ge­bote ver­gleich­en.

Die Eckpfeiler des AK-Bankenrechners sind un­ver­ändert:

  • Unabhängigkeit
  • Neutralität
  • Werbefreiheit
  • klare Vergleichskriterien
  • transparente Darstellung der Suchergebnisse

Banken können - trotz der gesetzlichen Regelung – weiterhin freiwillig am AK- Bank­en­rech­ner teilnehmen und geben die Preise ihrer Kontoangebote selbst ein bzw ak­tu­a­li­sie­ren die Konditionen laufend. Durch die Teilnahme aller großen Kre­dit­in­stitute und vieler kleiner Regionalbanken wird ein wesentlicher Teil des österreichischen Marktes ab­ge­bild­et und eine breite Palette von Girokonten einfach und user­freund­lich vergleichbar.

Mit ein paar Klicks werden einige wenige Kriterien aus­ge­wählt und man bekommt die Such­er­geb­nisse übersichtlich an­ge­zeigt, die nach den jährlichen Kontokosten gereiht sind. Die Anzeige der jährlichen Kontokosten ist gleichzeitig der zentrale Pluspunkt des AK-­ Banken­rech­ners, denn in den In­form­ationen der Banken sind nur die fixen Konto­ge­bühr­en und Preise für einzelne Transaktionen aufgelistet. Man weiß anhand der üb­lichen Bank­in­for­ma­ti­on­en daher nicht wirklich, welche Spesenhöhe – abhängig von der eigen­en Konto­nutz­ung - letztlich anfallen wird.

Auf Wunsch kann man im AK-Bankenrechner gleichzeitig mit dem Konto auch den Preis einer Kreditkarte (mit und ohne Versicherungsschutz) abfragen. Kreditkarten sind in manchen Kontomodellen im Basispreis bereits inkludiert, bei anderen Konten ist ein Auf­preis zu zahlen.

Was ist neu im Kontovergleich?

  • Bei den Kontoarten können die User– neben den bis­her­ig­en Typen Gehaltskonto, Pri­vat­giro­konto, Jugendkonto, Studentenkonto und Pensionskonto – auch ein so ge­nannt­es Basis­konto auswählen.
  • Neben den vier Standard-Nutzermodellen kann nun ein eigenes Nutzerprofil erstellt wer­den. Damit kann man die jährlichen Kontokosten auf Wunsch ganz individuell be­rech­­nen. Man muss dazu wissen, wie viele Transaktionen bei den einzelnen Bankdiensten in der Vergangenheit an­ge­fallen sind.
  • Es gibt pro Kontomodell einer Bank nun eine neue ge­setz­liche Entgeltinformation. Diese Infos kann man direkt über den Bankenrechner abrufen und erhält so detaillierte An­gab­en zu den Kontospesen und diversen Pauschal­paket­en, die ein bestimmtes Konto an­bietet.
  • Neu können nun auch zusätzliche Informationen zum Service­niveau der einzelnen Banken über den Banken­rech­ner abgerufen werden. Bei diesen Serviceinfos geht es vor allem um Bankfilialen mit einem betreuten Schalter­be­reich und Öffnungszeiten, sowie Selbst­be­dien­ungs­foyers und welche Fernkommunikation ein Kreditinstitut anbietet.

AK-Banken­rechner

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