Die Eigen­tümer­ver­samm­lung

Allgemeines 

Die Eigentümerversammlung dient der Beschlussfassung der Eigen­tümer­ge­mein­schaft. Der Ver­walt­er hat die Eigen­tümer­ver­samm­lung jedenfalls alle zwei Jahre einzuberufen. Etwas anderes kann nur gelten, wenn eine Mehrheit von zwei Dritteln der Anteile andere zeitliche Ab­stände bestimmt. 

Die Einberufung einer Eigentümerversammlung kann aber auch auf Betreiben von einzelnen Wohn­ungs­eigen­tümern erfolgen.  Zu unterscheiden ist dann zwischen Versammlungen, die vom Verwalter im Auftrag der Wohnungseigentümer einberufen werden, und jenen Ver­samm­lung­en, die die Wohn­ungs­eigen­tümer selbst einberufen; ohne dass der Haus­ver­walt­er da­mit befasst wird. 

Soll der Verwalter im Auftrag der Wohnungseigentümer eine Eigentümerversammlung einberufen, dann müssen mindestens drei Wohnungseigentümer, die zusammen zumindest ein Viertel der Anteile haben, den Verwalter schriftlich unter Angabe eines wichtigen Grundes zur Ein­be­ruf­ung auffordern. 

Als einzelner Wohnungseigentümer können Sie eine Eigen­tümer­ver­samm­lung ebenfalls organi­sier­en. Der Verwalter ist hier zur Herausgabe der Zustelladressen verpflichtet, sofern sich ein­zel­ne Wohnungseigentümer nicht dagegen ausgesprochen haben. 

Die Einberufung der Eigentümerversammlung ohne Mit­wirk­ung des Verwalters ist etwa bei Pro­blem­en mit dem Ver­walt­er anzuraten. 

Als einzelner Wohnungseigentümer können Sie den Ver­walt­er nicht zur Einberufung einer Eigen­tümer­ver­samm­lung zwingen. 

Wie werden Sie als Wohnungseigentümer von der Eigen­tümer­ver­samm­lung verständigt? 

Sie sind als Eigentümer spätestens zwei Wochen vor der einberufenen Versammlung von dieser zu verständigen. Die Ver­stän­di­gung erfolgt schriftlich und zusätzlich durch Anschlag im Haus. Die schriftliche Verständigung erfolgt an die An­schrift der Wohnung oder an die von Ihnen bekanntgegebene Adresse. Auf Verlangen hat die Zustellung an eine bekanntgegebene E-Mail-Adresse zu erfolgen. 

In der Verständigung muss auch der Gegenstand der Be­schluss­fass­ung genau bezeichnet werden. Um in der Eigen­tümer­ver­samm­lung rechtsgültig Beschlüsse fassen zu können, muss jedem Wohnungseigentümer Gelegenheit zur Äußerung gegeben werden. Dies wäre etwa dann nicht der Fall, wenn ein Wohnungseigentümer von der Versammlung nicht verständigt wurde und auch sonst keine Kenntnis von der beabsichtigten Beschlussfassung erlangt hat. 

Informationen über die Beschlussfassung der Wohn­ungs­eigen­tümer finden Sie hier.

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