Ein Mann hält ein Handy in die Kamera auf dem ein Foto von ihm mit Bewertungsmöglichkeiten zu sehen ist. Digital ist er vernetzt mit anderen menschen deren Fotos wir sehen © Very Nice Studio
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Plattformarbeit

Fahrradbot*innen, Reinigungskräfte, Kreativschaffende, Übersetzer*innen, Clickworker*innen, Fahrer*innen – sie alle erbringen Dienstleistungen, die zunehmend über Online-Plattformen vermittelt und abgewickelt werden. Die Vorteile dieser Arbeitsorganisation liegen insbesondere auch in den niedrigen Einstiegsbarrieren (z.B. abgeschlossene Ausbildung, Sprachkenntnisse). 

Das Geschäftsmodell der Plattformen profitiert insbesondere von der (Schein-)Selbstständigkeit der Beschäftigten, wodurch auch sämtliches Risiko bei den Arbeitnehmer*innen liegt. Gewerkschaften äußern schon seit Jahren massive Bedenken hinsichtlich der Umgehung des Arbeits-, Sozial- und Steuerrechts. Bis Ende 2021 soll ein neuer EU-Rechtsrahmen zu den Arbeitsbedingungen von Plattformarbeiter*innen vorliegen. 

Neue Formen der Arbeitsorganisation dürfen nicht zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen führen. Abhängigkeitsverhältnisse brauchen Regulierung (z.B. Mindeststandards) und Schutzbestimmungen. Viele nehmen Apps oder Algorithmen mittlerweile als Chef*in wahr, doch die Verantwortung für den Schutz von Beschäftigten muss immer noch bei den Arbeitgeber*innen bleiben.

Frau mit Roller © Creative Christians

Branchenreport "Sharing Economy" 2020

Follow-Up Studie über Plattformökonomie in Österreich mit Fokus auf Mobility Sharing

Digital Platform Observatory © Digital Platform Observatory

Digital Platform Observatory

Lieferando Zustellbot*in fährt in der Dämmerung über Brücke, wir sehen die radelnde Person von hinten © Denise Jans Unsplash, Denise Jans Unsplash

Grundlagenpapier Plattformarbeit

Rechtliche Unsicherheit und dringender Regulierungsbedarf im Bereich Plattformarbeit

2 Mitglieder des Digi-Team diskutieren mit Plattformarbeiter*innen © AK Wien, AK Wien

Policyhack Plattformarbeit

Policyhack Plattformarbeit: Teilnahme von Crowdworkern an der öffentlichen Konsultation zum Digital Services Act

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