Fachbeirat

Der Fachbeirat des Digitalisierungsfonds bewertet die eingegangenen Förderanträge anhand der festgelegten Bewertungskriterien. Er empfiehlt entweder die Förderung des eingereichten Projekts, eine Förderung unter Auflagen oder die Ablehnung.

Mag. (FH) Ingrid Brodnig

Ingrid Brodnig © Pädagogische Hochschule Burgenland

Ingrid Brodnig ist Journalistin und Autorin. 2017 erschien ihr neuestes Buch "Lügen im Netz. Wie Fake News, Populisten und unkontrollierte Technik uns manipulieren". Im Jahr zuvor veröffentlichte sie das Werk "Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können". Sie hält Vorträge und Workshops zur digitalen Selbstverteidigung in Zeiten von Hasskommentaren und Falschmeldungen und verfasst für das österreichische Nachrichtenmagazin Profil die wöchentliche IT-Kolumne #brodnig. Ihre Arbeit wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Bruno-Kreisky-Sonderpreis für das politische Buch. Im Frühjahr 2017 wurde sie auch zum Digital Champion Österreichs in der EU-Kommission ernannt – eine unabhängige Funktion zur Förderung des Wissens über Digitalisierung. Mehr Infos: brodnig.org.


Dr. Jörg Flecker

Jörg Flecker © Franziska Beer

Jörg Flecker, geb. 1959, ist seit 2013 Professor für Allgemeine Soziologie am Institut für Soziologie der Universität Wien und war davor ab 1991 wissenschaftlicher Leiter der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA) in Wien.
Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen u.a. Digitalisierung und Arbeit, Qualität von Arbeit und Beschäftigung, Arbeitszeit  
sowie sozio-ökonomischer Wandel und die extreme politische Rechte.

Aktuelles Forschungsprojekt: „IKT-gestützte entgrenzte Arbeit“, DocTeam der Österreichischen Akademie der Wissenschaften mit den soziologischen Dissertationen von Benjamin Herr und Dominik Klaus.


Mag. Mariana Karepova

Mariana Karepova © Patentamt

Nach dem Studium der Slawistik und Literaturwissenschaften in Moskau folgte der Studiumabschluss in Volkswirtschaft an der Universität Wien und mehrere postgraduale Lehrgänge u. a. am Massachusetts Institute of Technology (MIT) sowie an der London School of Economics and Political Science.
Nach einer Tätigkeit im Wirtschaftsbereich der Bundesarbeitskammer folgten einige Jahre bei europäischen Institutionen in Brüssel - unter anderem im Verhandlungsteam der Europäischen Kommission bei der Osterweiterung der EU (Koordination der Verhandlungen mit allen Beitrittskandidaten im Bereich der Finanzkontrolle). 
Nach dem erfolgreichen Abschluss der Beitrittsverhandlungen - Rückkehr nach Österreich und intensive Beschäftigung mit Forschungsförderung und Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik. Zunächst beim Forschungsförderungsfonds (FFF) als kaufmännische Projektgutachterin, danach bei der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) in der Stabstelle „Strategie" (Entwicklung von neuen Förderprogrammen wie z. B. Innovationsscheck, Evaluierungen der Fördermaßnahmen, Internationalisierung). 
Von 2011 bis 2015 im Kabinett des Bundesministers für Verkehr, Innovation und Technologie für die Agenden Forschung, Technologie, Geistiges Eigentum, Industrie und Wirtschaftspolitik sowie für das Patentamt zuständig. 
Seit 2015 stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Vereins „Industrie 4.0 Österreich - Plattform für intelligente Produktion".


Dr. Michael Stampfer

Michael Stampfer © WWTF

Michael Stampfer wurde 1965 in Villach geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Bis 1998 war Michael Stampfer im Wissenschaftsministerium tätig.

Von 1998 bis 2002 war er als Programm-Manager für das Kompetenzzentrenprogramm Kplus in der Technologie Impulse Gesellschaft (TIG), jetzt FFG, verantwortlich. Seither bestehen laufende internationale Projektarbeiten, namentlich für die EU-Kommission und die OECD. Auch ist er einer der Gründer der Plattform Forschungs- und Technologieevaluierung und in diesem Feld häufig tätig.
 
Michael Stampfer ist der Geschäftsführer des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF), einem 2002 gegründeten privat-gemeinnütziger Wissenschaftsförderer für Wien. Der Fonds fördert mit über 10 Mio. Euro pro Jahr größere wissenschaftliche Projekte und Stiftungsprofessuren in Feldern wie “Life Sciences”, „Mathematik und …“ oder “Kognitionsforschung”.

Er besitzt langjährige Erfahrung in der österreichischen und internationalen Forschungs- und Technologiepolitik und ist in mehreren internationalen Arbeitsgruppen und Projekten aktiv sowie Verfasser zahlreicher Publikationen.


Dr. Hilda Tellioglu

Hilda Telligolu © TU Wien

Sie wurde in Istanbul geboren und besuchte dort die "St. Georg Austrian High School". Danach wechselte Hilda Tellioglu an die TU Wien, um dort Informatik zu studieren. Die Armenierin mit österreichischer Staatsbürgerschaft ist assoziierte Professorin am Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung der TU Wien und zudem Studiendekanin für Informatik. Sie leitet den Forschungsbereich Multidisciplinary Design and User Research am Institut für Visual Computing & Human-Centered Technology. 

Neben mehr als 170 peer-reviewed wissenschaftlichen Publikationen hat sie mehrere nationale und internationale Forschungsprojekte geleitet und in vielen Projekten mitgearbeitet. Ihre Forschungsschwerpunkte: partizipatorischer Entwurf innovativer Technologien mit und für NutzerInnen (mit gesundheitlichen und körperlichen Einschränkungen); Mobilitätsforschung; Technikunterstützung für Katastrophen und Disaster Management; Modellierung und Wissensmanagement in Manufaktur, Automobilindustrie, Softwareentwicklung, Gesundheitswesen, Facility Management und Architektur; Innovationsforschung; Tangible Interaction Design, Design Thinking, Interaktion Design, User Experience Design; Computer-Unterstütztes Kooperatives Arbeiten; Geschlechterdifferenz in der Informatik (in der Ausbildung und der Arbeitswelt); digitale Transformation; Technik und Gesellschaft. (hildatellioglu.com)

Kontakt

Kontakt

AK Wien

Büro für Digitale Agenden

Prinz Eugen-Straße 20-22, 1040 Wien

E-Mail: digifonds@akwien.at

Telefon: 01-50165/12398