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Was gefördert wird © BillionPhotos.com, stock.adobe.com

Förderrichtlinien

Förderrichtlinien auf einen Blick

Die Förderrichtlinien stellen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für den Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 der AK Wien dar. 

Die detaillierten Bestimmungen liegen in den Förderrichtlinien zum Download (PDF) vor. 

Zielsetzung

Ein förderungswürdiges Projekt muss der Zielsetzung des Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 der AK Wien entsprechen. Ziel ist es, dass Beschäftigte durch den Einsatz moderner Technologien in der Arbeitswelt profitieren. Das Hauptaugenmerk liegt nicht auf der angewendeten Technik, sondern auf der realen Auswirkung in der Arbeitswelt.

Aspekte mit besonderer Relevanz

  • Qualität der Arbeit und Aufwertung von Tätigkeiten
  • Nachhaltige und vorrausschauende Weiterbildung
  • Mitbestimmung am Arbeitsplatz im Rahmen der betrieblichen Interessenvertretung
  • Kollektive Organisations- und Kommunikationsformen im digitalen Zeitalter
  • Digitale Gleichstellung, insbesondere von Frauen und Männern
  • Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben 
  • Allgemeine und spezifische Qualifikation von MitarbeiterInnen
  • Chancengleichheit und Inklusion in der Entwicklung und Nutzung digitaler Tools
  • Einbindung älterer Personen in digitale Prozesse

Wer kann einreichen?

  • Betriebsratskörperschaften
  • Gewerkschaften
  • Zivilgesellschaften (Non-Profit-Organisationen und Vereine)
  • Wissenschaftliche Kooperationspartner wie Universitäten, Fachhochschulen oder Forschungsinstitute
  • Öffentliche Bildungseinrichtungen (Berufsschulen, Volkshochschulen, sonst. Schulen)
  • Die Stadt Wien und sonstige Körperschaften öffentlichen Rechts mit Sitz in Wien
  • Unternehmen mit Sitz in Wien nur gemeinsam mit BetriebsrätInnen bzw. in nicht-organisierten Betrieben gemeinsam mit ArbeitnehmerInnen-Gruppen.

Höhe der Förderung

Die Höhe der Förderung beträgt unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Obergrenzen zwischen EUR 2.000 und EUR 200.000 pro Projekt. Die Förderquote für wirtschaftlich tätige FördernehmerInnen unabhängig von deren Rechtsform beträgt grundsätzlich 50 Prozent. Die Förderquote für nicht-wirtschaftlich tätige FörderwerberInnen beträgt grundsätzlich 100 Prozent.

Wie kann eingereicht werden?

Förderanträge werden ausschließlich über das Online-Formular der AK Wien entgegengenommen. Anträge müssen unter Beachtung der Förderrichtlinien mit allen erforderlichen Informationen eingereicht werden. (Einreichungen für wissenschaftliche Projekte erfolgen über ein separates Formular, siehe dazu: Wissenschaft)

Inhalte des Förderantrags:

  • Name des Projekts (Titel)
  • Kurzbeschreibung (5 Sätze)
  • Projektbeschreibung und Projektziel: Worum geht es?
  • Bezugnahme auf förderungswürdige(n) Themenbereich(e) des Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 der AK Wien: Welchen Beitrag leistet das Projekt in diesem Zusammenhang?
  • Zielgruppe(n) des Projekts: Wem soll es wie nutzen?
  • Erfolgskriterien: Woran wird der Erfolg des Projektes gemessen/erkannt?
  • Beschreibung der involvierten Organisationen bzw. Unternehmen und deren Eignung für die Umsetzung des Projekts
  • Zeit- und Kostenplan zur Verwirklichung des Projekts

Voraussetzungen

  • Keine Einreichung des Projekts (oder einzelner Kosten) bei Arbeiterkammern anderer Bundesländer.
  • Vollständig ausgefüllter Fördervertrag.
  • Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit, Sparsamkeit
  • Befähigung des Förderwerbers/der Förderwerberin: Es darf kein gesetzlicher oder sonstiger in dieser Förderrichtlinie vorgesehener Ausschlussgrund vorliegen.
  • Bekanntgabe von Förderungen anderer öffentlicher Einrichtungen an die AK Wien, spätestens sobald sie beauftragt werden.
  • Nachweis der finanziellen Leistungsfähigkeit der Fördernehmerin: Es muss eine Eigenmittelquote von mindestens 8 Prozent nachgewiesen werden.
  • Übermittlung von Fortschrittsberichten und Abschluss des Projekts innerhalb des veranschlagten Zeitraums

Geförderte und nicht geförderte Kosten

Im Rahmen des Projektfonds können folgende Kostenarten gefördert werden:

  • Projektbedingte Personalkosten
    • Neuanstellungen und Stundenaufstockungen von Teilzeitbeschäftigten
    • Projektbedingte Personalkosten für bereits beschäftigtes Personal
  • Sachkosten, insbesondere:
    • Entwicklungskosten (Apps, Websites, Plattformen, etc.)
    • Beratungskosten (z.B. im Rahmen einer Technologieberatung)
    • Anschaffungskosten für projektbezogene Wirtschaftsgüter
  • Reisekosten
  • Repräsentationskosten

Folgende Kostenarten können nicht übernommen werden:

  • Kosten für die Erstellung des Förderantrags
  • allgemeine, nicht projektbezogene Unternehmensberatung
  • kalkulatorische Kosten (z.B. kalkulatorische Miete, fiktiver Unternehmerlohn)
  • Kosten, welche bereits im Rahmen einer anderen öffentlichen Förderung getragen werden (etwa von Körperschaften öffentlichen Rechts, sonstigen öffentlichen Institutionen, oder auf unionsrechtlicher Grundlage)
  • Kosten, insbesondere auch Gemeinkosten (Mietkosten, Stromkosten usw., die dem Projekt nicht zuordenbar sind), die über einen Gemeinkostenzuschlag von 25 Prozent auf interne Personalkosten hinausgehen
  • Marketing- und Sponsoringkosten ohne direkten Bezug zum Projekt
  • Finanzierungs- und Versicherungskosten

Details und weitere Bestimmungen sind in den Förderrichtlinien (Kapitel 9) ausgeführt.

Eigenanteil

Ist ein Eigenanteil erforderlich (z.B. für Unternehmen und Körperschaften öffentlichen Rechts), muss eine nachvollziehbare Abgrenzung zwischen Kosten, die der/die FörderwerberIn selbst trägt, und Kosten, die die AK Wien durch die Förderung trägt, vorgelegt werden. Die Kosten für bereits beschäftigte MitarbeiterInnen dürfen maximal 50 Prozent des Eigenanteils ausmachen. Projektbedingte Personalaufwendungen für Neuanstellungen und Stundenaufstockungen von Teilzeitbeschäftigten sind von dieser 50-Prozent-Regelung nicht betroffen.

Nutzungsrechte

Der/die FörderwerberIn ist verpflichtet, bei allen Publikationen und öffentlichen Darstellungen, die mit dem geförderten Projekt beziehungsweise der geförderten Einrichtung im Zusammenhang stehen, auf die Förderung durch die AK Wien hinzuweisen.

Mit der Einreichung übertragen FörderwerberInnen der AK Wien das Recht, über das eingereichte Projekt, die Ergebnisse und die Tatsache der Förderung uneingeschränkt in Wort, Bild, Ton oder auf sonstige Weise intern und extern zu kommunizieren; ausgenommen davon sind Betriebsgeheimnisse und andere wettbewerbsrelevante Informationen.

Auch verpflichten sich der/die FörderwerberIn im Fall der Förderung, der AK Wien in angemessenem Ausmaß Materialien für ihre Öffentlichkeitsarbeit bereit zu stellen und für etwaige Medienanfragen zur Verfügung zu stehen.

Rechtliche Hinweise

Dieser Förderrichtlinie liegen der Beschluss der Hauptversammlung der Bundesarbeitskammer vom 21.6.2018 über das Zukunftsprogramm zugrunde.

Bei den Förderungen nach dieser Richtlinie handelt es sich um Zuschüsse gemäß Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen, ABl. Nr. L 352 vom 24.12.2013 S. 1 bzw. Verordnung (EU) Nr. 360/2012 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen an Unternehmen, die Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse erbringen, ABl. Nr. L 114 vom 26.4.2012 S. 8. (siehe Informationsblatt De-minimis-Beihilfen)

Datenschutz

Die Arbeiterkammer verarbeitet personenbezogene Daten der FörderwerberInnen und FördernehmerInnen, die vom Betroffenen im Zuge des Förderungsansuchens bereitgestellt wurden – unter Beachtung des Datenschutzes – zu nachstehenden Zwecken:

  • Zur Behandlung des Förderungsansuchens und Beurteilung des Vorliegens der allgemeinen und speziellen Förderungsvoraussetzungen.
  • Zum Abschluss des Förderungsvertrages sowie im Falle des Abschlusses eines Förderungsvertrages zum Zweck der Erfüllung der jeweiligen Vertragspflichten, insbesondere zur Verwaltung der Förderungsleistungen und der Kontrolle der Nachweise der Förderungsvoraussetzungen.
  • Zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen, insbesondere Meldepflichten und Kontrollzwecke zur Vermeidung von Doppelförderungen.

Weitere Hinweise: wien.arbeiterkammer.at/Datenschutz

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Kontakt

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AK Wien

Büro für Digitale Agenden

Prinz Eugen-Straße 20-22, 1040 Wien

E-Mail: digifonds@akwien.at

Telefon: 01-50165/12398