Netzwerk © vegefox.com - stock.adobe.com
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Vernetzte Aufsichtsräte

Zur erfolgreichen Aufsichtsratsarbeit gehört der Aufbau und die Pflege eines geeigneten sozialen Netzwerkes. Unter Netzwerken ist der Aufbau von Kontakten, die zur Erreichung bestimmter Ziele hilfreich sein können, zu verstehen. Die NetzwerkerInnen unterstützen sich gegenseitig mit ihren Kontakten und im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Netzwerken findet freiwillig statt und basiert auf Gegenseitigkeit, Vertrauen und Loyalität. Netzwerke sichern einerseits eine gewisse Stabilität, sofern sich die Beteiligten an die Spielregeln halten, andererseits bieten Netzwerke eine wichtige Struktur für die Weitergabe von Informationen.

Gerade in Aufsichtsräten war und ist es manchmal auch eine Strategie, wichtige Informationen erst in letzter Minute in der Aufsichtsratssitzung als Tischvorlage bereitzustellen. Unmittelbare Missmutsäußerungen darüber werden die mangelnde Information und die Zeit für eine gewissenhafte Vorbereitung nicht wettmachen. Daher ist es wichtig, sich zeitgerecht im Vorfeld zu informieren, um entsprechende Überlegungen und Vorgangsweisen zu treffen. Dabei können Netzwerke sehr hilfreich sein. Die „Überraschung“ findet somit einfach nicht statt.

Erfolgreiches Netzwerken im beruflichen Kontext nutzt allen Beteiligten:

  • Netzwerken erweitert eigenes Wissen
  • Netzwerken eröffnet den Zugang zu ExpertInnenwissen
  • Netzwerken verbessert die Positionierung der eigenen Person
    in Fachkreisen
  • Netzwerken ermöglicht die Bildung von Interessensgruppen
  • Netzwerken schafft Kooperationen mit unterschiedlichsten Stakeholdern
  • Netzwerken unterstützt bei der gemeinsamen Entwicklung
    effizienter Strategien
  • Netzwerken erleichtert Veränderungsprozesse
  • Netzwerken eröffnet neue Aufgaben und Funktionen
  • Netzwerken stärkt Lobbing
  • Netzwerken verbessert das Branchenstanding
  • Netzwerken sichert Qualität und Kompetenz durch Empfehlungen
    und Referenzen
  • Netzwerken spart Zeit
  • Netzwerken zeigt das eingebrachte Engagement auf

No-Gos in Netzwerken

Mitgliedern, die sich anderen aufdrängen und belehrend kommunizieren, wird in Netzwerken bald aus dem Weg gegangen. Wer sich mit Kontakten brüstet und Kontakte sogar weitergibt, ohne das Einverständnis der Betroffenen oder des Betroffenen eingeholt zu haben, hat keinen Platz in einem Netzwerk. Versprechungen machen, die nicht erfüllt werden können, werden als Luftblasen und Angeberei bewertet. Tratschen und vertrauliche Informationen weitergeben sind absolute No-Gos in einem Netzwerk. Wer nur zum eigenen Vorteil dabei ist und wenig oder nichts selber einbringt, hat den Gedanken des Netzwerkens nicht verinnerlicht. Netzwerken heißt, sich für die Konsequenzen, die andere betreffen, zu interessieren und entsprechend zu handeln.

Garanten für erfolgreiches Netzwerken

In funktionierenden Netzwerken bieten sich allen Netzwerkmitgliedern viele Chancen und Vorteile. Kommunikation ist das Bindeglied zwischen den Beteiligten in einem Netzwerk. Durch offene Fragen, freundliches und interessiertes aufeinander Zugehen, klares und aufrichtiges Ansprechen von Anliegen wird Kommunikation mit Handschlagqualität möglich. Netzwerken bedeutet auch Verbindlichkeit für seriöse Kontakte, für Erledigung der Zusagen und für Rückmeldungen von Vereinbarungen. In erfolgreichen Netzwerken ist Geben und Nehmen ausgeglichen. Die Beteiligten überlegen nicht nur, wer für sie etwas tun könnte, sondern auch, wie sie selbst für andere nützlich sein könnten. In Netzwerken zählen das persönliche Engagement und die stete persönliche Pflege der Kontakte.

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