Mann berechnet Energiekosten © Andrey Popov, stock.adobe.com
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14.6.2022

Energieunterstützung der Stadt Wien

Das von der Stadt Wien präsentierte Entlastungspaket für die Wiener Fernwärmekund:innen ist aus Sicht der AK ein wesentlicher Schritt zur Abfederung der bevorstehenden Erhöhung der Fernwärmepreise. 

Wichtiger Schritt für belastete Haushalte, Vorbehalt bleibt 

Gerade einkommensschwache Haushalte heizen überproportional häufig mit Fernwärme. Die AK hat daher vorige Woche ein umfassendes Entlastungspaket für die betroffenen Konsument:innen gefordert, das nun zu Teilen umgesetzt wird. „Wir begrüßen sehr, dass es Ausgleichszahlungen für die Haushalte geben wird, die von der Erhöhung besonders betroffen sind.

Auch der Abschaltverzicht sowie das Recht auf Ratenzahlungen bei Rückständen sind sinnvoll. Die Menschen kämpfen derzeit mit massiv gestiegenen Preisen in allen Lebensbereichen. Diese Entlastungsmaßnahmen der Stadt Wien sind, neben denen des Bundes, ein wichtiger Schritt. Wir werden aber bei der Umsetzung genau hinschauen und Härtefälle aufzeigen“, betont AK Präsidentin Renate Anderl.

Auch mit der Aufstockung der Mittel für die Ombudsstelle der Wien Energie, die besondere Härtefälle unterstützt, und der zusätzlichen Einrichtung eines eigenständigen Ombudsmannes für Fernwärme, werden wichtige AK Forderungen erfüllt. Das Einsetzen einer unabhängigen Fairnesskommission, die künftige mögliche Preisreduktionen zeitnah überprüfen wird, ist aus Sicht der AK eine wesentliche Verbesserung für Konsument:innen.

Preisbescheid wird genau geprüft

Nichtsdestotrotz wird die AK den Antrag der Wien Energie auf Erhöhung der Fernwärmepreise genau analysieren. Im Rahmen des Preisgesetzes kann die AK Wien eine Stellungnahme abgeben, allerdings steht ihr in der Preiskommission gemäß Preisgesetz nur ein Anhörungsrecht zu.

„Wir werden sehr genau prüfen, wie die Erhöhung der Fernwärmepreise errechnet und begründet wird. Aus Sicht der AK muss Fernwärme für Konsument:innen leistbar sein, denn sie gilt als große Hoffnungsträgerin, um im städtischen Bereich zukünftig klimaneutral heizen zu können“, so Anderl.

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