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Alles zur E-Card

E-Card-Gebühr ist im November fällig

Das Serviceentgelt für die E-Card für das Jahr 2018 ist im November 2017 fällig. Die Gebühr von 11,40 Euro wird vom Dienstgeber bzw. von der beitragsauszahlenden Stelle (z.B. AMS) eingehoben.

Wer ist von der E-Card-Gebühr befreit?

Von der Gebühr befreit sind u.a. mitversicherte EhepartnerInnen, LebensgefährtInnen und Kinder, sowie PensionistInnen und Präsenz- und Zivildiener. Außerdem all jene Personen, die wegen ihrer sozialen Schutzbedürftigkeit von der Entrichtung der Rezeptgebühr befreit sind.

E-Card-Gebühr doppelt bezahlt?

Haben Sie mehrere Dienstgeber, wird die Gebühr auch mehrmals eingehoben. Aber einmal zahlen genügt. Heben Sie sich daher die November-Lohnzettel gut auf, denn sie können bares Geld wert sein. Und so geht’s: Sie schicken Kopien der Lohnzettel mit einem formlosen Antrag zur Gebietskrankenkasse, und die zu viel bezahlten Gebühren werden rückerstattet.

E-Card gilt für alle VertragsärztInnen

Die E-Card gilt für alle VertragsärztInnen in Österreich. Die Rückseite der E-Card (Europäische Krankenversicherungskarte) gilt bei VertragspartnerInnen in allen EU-Staaten, in Island, Mazedonien, Norwegen, Liechtenstein und der Schweiz. In Bosnien-Herzegowina, Serbien und (seit 1. Juli 2016) in Montenegro gilt die Europäische Krankenversicherungskarte auch, vor der Behandlung müssen Sie sich aber bei dem zuständigen Sozialversicherungsträger vor Ort eine Krankenschein holen. Für Reisen in die Türkei müssen Sie weiterhin einen bilateraler Betreuungsschein bei Ihrem Arbeitgeber oder bei der Gebietskrankenkasse beantragen.

Sie bekommen die E-Card nicht jedes Jahr neu, sie bleibt gültig.

Wenn Sie die Karte beim Arzt- oder Spitalsbesuch in Österreich nicht dabei haben, genügt zur Behandlung auch Ihre Sozialversicherungs-Nummer. Wichtig ist, dass Sie die E-Card jedenfalls nachbringen.

Wichtig!

Wenn die Karte verloren oder gestohlen wurde, rufen Sie bei der E-Card Serviceline an: 050 124 3311.

Krankenstand

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Rezeptgebühr

Sobald Sie mehr als 2% ihres Jahres-Nettoeinkommens für Rezeptgebühren ausgeben, werden Sie von der Krankenkasse automatisch davon befreit.

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