Infobrief EU & International 2|2026
Die Blockade der Straße von Hormus hat weltweit spürbare Folgen: Auch in der EU steigen die Preise für Öl, Gas und Düngemittel. Welche Maßnahmen die EU nun zum Schutz der am stärksten Betroffenen ergreifen sollte, zeigen Lisa Mittendrein und Kolleg:innen in ihrem Beitrag auf. Wie wichtig starke Demokratien sind, betont etwa die EU-Kommission unter ihrer Präsidentin Ursula Von der Leyen seit Jahren. Frank Ey widmet sich diesem Thema, indem er aktuelle EU-Gesetzesinitiativen zur Demokratiepolitik einer kritischen Analyse unterzieht. Wie geopolitische Argumente in einem weiteren Politikfeld wirksam werden, verdeutlicht Theresa Kofler in ihrem Beitrag zur europäischen Handelspolitik, die tiefgreifenden Konsequenzen für Demokratie, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit hat. Dem Thema aus einer anderen Perspektive widmet sich Oliver Rathkolb in seinem Buch „Ökonomie der Angst“, das von Florian Kögler rezensiert wird. Bastian Henriquez Blauth warnt indes vor einer Abschwächung sozialer Zielsetzungen im Zuge der Reform der EU-Kohäsionspolitik. Den Abschluss der Ausgabe bildet Frank Eys Analyse über den steigenden Einfluss wirtschaftsnaher Parteien in der Europäischen Union nach nationalen Wahlen.
INhalt
Die EU muss die Folgen des Irankriegs abmildern, Energie-, Verkehrs- und Lebensmittelsysteme krisenfester machen und sich für Frieden einsetzen.
Datum: Juni 2026
Die Demokratien stehen weltweit immer mehr unter Druck. Auch in der Europäischen Union. Reichen die nun gesetzten Maßnahmen auf EU-Ebene aus?
Datum: Juni 2026
Neoliberale Handelsabkommen heizen Rechtsruck, Klimakrise, soziale Ungleichheit und geopolitische Spannungen an. Mehr Abkommen liefern keine Antwort.
Datum: Juni 2026
Der Vorschlag der EU-Kommission für den nächsten EU-Haushalt sorgt für Konflikte zwischen den Mitgliedsstaaten und den EU-Institutionen.
Datum: Juni 2026
Die jüngsten Wahlen auf nationaler Ebene sorgen für gefestigte Machtverhältnisse wirtschaftsnaher Parteien in allen gesetzgebenden EU-Institutionen.
Datum: Juni 2026
Rathkolb vergleicht die erste und zweite Turboglobalisierung und zeigt, wie sie „nervöse“ Zeitalter hervorrufen und autoritäre Tendenzen verstärken.
Datum: Juni 2026
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