Transformationspreis „Gerechtigkeit in der Anpassung an die Klimakrise“
Die AK Wien zeichnet in Kooperation mit dem ÖGB-Klimabüro zum dritten Mal herausragende Beiträge zur wirtschaftlichen & ökologischen Transformation aus. Gesucht werden herausragende Initiativen aus Betrieben, Regionen und Bildungseinrichtungen, die ökologische Verantwortung mit sozialem Schutz und aktiver Mitbestimmung verbinden.
Ausgezeichnete Ideen
Der Klimawandel ist keine abstrakte Zukunftsgefahr. Er verändert und betrifft bereits heute Arbeitsplätze, Gesundheit und Lebensqualität. Gleichzeitig bietet die Transformation die Chance, Arbeit fairer, sicherer und zukunftsfähiger zu gestalten. Der dritte Transformationspreis macht sichtbar, wer bereits anpackt und wie es gelingen kann.
Kriterien
Eingereicht werden können Projekte zu einem oder mehreren der folgenden Schwerpunkte:
- Just Transition in der Klimawandelanpassung Projekte, die zeigen, wie der ökologische Umbau sozial gerecht gestaltet wird und ohne, dass Beschäftigte die Kosten der Transformation tragen.
- Arbeitnehmer:innenschutz Initiativen zum Schutz von Arbeitnehmer:innen vor klimabedingten Belastungen: Hitze am Arbeitsplatz, Extremwetterereignisse, veränderte Arbeitsbedingungen in Außenberufen.
- Aus- und Weiterbildungsprojekte Maßnahmen zur Qualifizierung von Beschäftigten für die Anforderungen der ökologischen Transformation — betrieblich, überbetrieblich oder regional.
- Gemeinsam fit für die Zukunft Projekte unter diesem Dach können einen oder mehrere der folgenden Aspekte adressieren:
- Resilienzsteigerung: Wie werden Betriebe, Belegschaften oder Regionen widerstandsfähiger gegenüber Klimafolgen?
- Betroffenheiten mindern: Wer ist besonders vulnerabel — und welche konkreten Maßnahmen helfen?
- Partizipation und Mitbestimmung: Wie werden Beschäftigte in Transformationsprozesse eingebunden?
- Zukunftsfit: Welche Strukturen, Kompetenzen und Kulturen braucht es für dauerhaft gute Arbeit unter veränderten Bedingungen?
Wer einreichen kann
Betriebe, Betriebsräte, Gewerkschaften, Bildungseinrichtungen, Städte und Gemeinden, regionale Initiativen und zivilgesellschaftliche Organisationen aus Österreich unabhängig von Größe und Branche.
Preisgeld
Die herausragendsten Einreichungen werden mit einem Preisgeld von insgesamt 5.000 EUR prämiert.
Einreichformate
Eingereicht werden kann in zwei Formaten:
- Foto Ein Bild, das ein Projekt, eine Maßnahme oder einen Moment des Wandels zeigt mit kurzem Begleittext (max. 300 Wörter).
- Video Ein Kurzfilm (max. 3 Minuten), der das Projekt vorstellt, Menschen zu Wort kommen lässt und den Beitrag zur Just Transition sichtbar macht.
Einreichfrist
Die Einreichfrist endet am 14. September 2026. Zur Einreichung ist eine schriftliche Begründung der Prämierungswürdigkeit inkl. Projektbeschreibung auf maximal zwei A4-Seiten einzusenden. Die Preisverleihung findet voraussichtlich im November 2026 statt.
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