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Smart Meter

Bis Ende 2019 müssen 95 Prozent der Haushalte in Österreich von den Strom-Netzbetreibern mit intelligenten Stromzählern ausgestattet werden – den sogenannten Smart Metern. Diese Geräte ermöglichen es, den Stromverbrauch zeitnah zu messen, wobei die Verbrauchswerte fern übertragen werden.

KonsumentInnen dürfen den Smart Meter auch ablehnen. Allerdings erlaubt der Gesetzeswortlaut das nach derzeitigem Stand nur solange, bis eine Ablehnungsquote von fünf Prozent der Haushalte erreicht wird. Was aber, wenn ein höherer Prozentsatz der Strom-KundInnen die ständige Kontrolle des Stromverbrauchs ablehnt? Haben diese KonsumentInnen dann kein Recht auf Ablehnung? 

Zur Klärung dieser Frage hat die AK eine Studie in Auftrag gegeben, in deren Mittelpunkt datenschutzrechtliche Überlegungen stehen. Das Gutachten von Prof. Daniel Ennöckl kommt zu dem Schluss, dass StromkundInnen nicht zum Einbau eines intelligenten Zählers gezwungen werden dürfen, der laufend den Stromverbrauch speichert und die Daten in kurzen Intervallen an den Netzbetreiber weitergibt.


Art der Publikation Studie
Datum / Jahr Juli 2017
Erscheinungsort Wien
HerausgeberIn Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
AutorIn Daniel Ennöckl, Universität Wien, Institut für Staats- und Verwaltungsrecht
Seitenzahl 25 S.

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