arbeit.digital Zukunftskonferenz 2026
Mit arbeit.digital startet von 18.03.2026 - 20.03.2026 eine neue Konferenz, die den Dialog zwischen Wissenschaft, Politik, Gewerkschaften und betrieblicher Praxis stärkt. Ziel ist es, technologische Entwicklungen in der Arbeitswelt nicht nur zu beobachten, sondern aktiv zu gestalten – sozial gerecht, demokratisch und zukunftsorientiert.
Drei Tage, drei Schwerpunkte
Im Zentrum der Konferenz standen drei miteinander verbundene Themenfelder und die Frage wie diese Entwicklungen Arbeit, Beschäftigung und Mitbestimmung in Europa beeinflussen – heute und in Zukunft:
- Europas digitale Souveränität - Digitale Infrastrukturen, Lieferketten, Abhängigkeiten, der geopolitische Kontext, Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit sowie Projekte wie Eurostack.
- Betriebliche Realitäten und Gestaltungsspielräume - Die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt, die Rolle der künstlichen Intelligenz (Chancen, Risiken, Kompetenzen), Beispiele aus der Betriebs- und Betriebsratspraxis, menschenzentrierte Digitalisierung und partizipative Ansätze in der digitalen Transformation
- Politische und regulatorische Rahmenbedingungen für technologische Innovation - Compliance in der Praxis (Innovation im öffentlichen Sektor, KI-Fabriken), Umsetzung und Durchsetzung (institutionelle Strukturen, Informationsrechte, Beschäftigtendatenschutz), entstehende Regulierung (Neurotechnologie, algorithmisches Management).
Konferenzfolder Deutsch (2,6 MB)
Konferenzfolder Englisch (2,6 MB)
Rückblick
Kernbotschaften
Digitalisierung gestalten: Der Mensch im Mittelpunkt!
Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt rasant. Doch eines ist klar: Wir dürfen diesen Wandel nicht einfach dem Markt überlasse. Auf der arbeit.digital Zukunftskonferenz haben Expert:innen und Betriebsrät:innen gemeinsam diskutiert, wie wir die digitale Zukunft gerecht und demokratisch steuern können.
Das sind unsere wichtigsten Handlungsfelder für eine faire Arbeitswelt
- Wir brauchen Kontrolle: Echte Mitbestimmung im Betrieb funktioniert nur, wenn wir auch die Kontrolle über unsere digitalen Werkzeuge und Daten behalten – denn man kann nur verteidigen, was man auch selbst besitzt.
- KI als Partner: Technik soll uns unterstützen und unsere Arbeit bereichern. Wir wollen keine Systeme, die uns zu bloßen „Zuarbeitern“ degradieren oder den Druck im Job durch ständige Überwachung erhöhen.
- Investition in Köpfe: Der Schlüssel zum Erfolg sind die Menschen. Wir brauchen massive Investitionen in Ausbildung und neue Skills, damit Beschäftigte die Transformation aktiv mitgestalten können, statt nur von ihr betroffen zu sein
- Klare Spielregeln: Faire Arbeit braucht starke Gesetze. Ein moderner Beschäftigtendatenschutz ist unverzichtbar, um unsere Privatsphäre auch im digitalen Betrieb zu sichern
Programm und Line-up
Fotos
Vimeo
Kontakt
Kontakt
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Büro für digitale Agenden
Prinz Eugenstraße 20-22
1040 Wien
Telefon: +43 1 50165-12856
Kontaktformular