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Mieten in Österreich und Wien 2008 bis 2016

Der Wohnungsfragebogen im Mikrozensus wurde 2007 das letzte Mal umgestellt. Damit liegt mittlerweile eine vergleichbare, achtjährige Zeitreihe vor. Auf dieser Datenbasis wird nachstehend untersucht, wie sich das Wohnen zur Miete in Österreich und Wien mittelfristig verändert hat. Einerseits wird dabei das Neuvertragsgeschehen analysiert. Andererseits werden Entwicklungen im gesamten Mietwohnungsbestand dargestellt. Im Fokus sind diesbezüglich jeweils die Wohnkosten und die Wohnungssicherheit. Die Analyse zeigt, dass insbesondere die privaten (Brutto-)Mieten – bei neuen Verträgen, wie auch im Bestand – im Beobachtungszeitraum überproportional teurer wurden. Dieser Umstand wird von einer ausgeprägten Dynamik bei den Hauptmietzinsen – den eigentlichen Vermietereinnahmen – verursacht. Hingegen sind die Steigerungen bei den Betriebskosten österreichweit und auch in Wien nicht maßgeblich für den ausgeprägten Preisanstieg bei den Mieten. Ferner werden nicht dauerhaft gesicherte Wohnverhältnisse im privaten Segment ein immer größeres Problem. Mittlerweile hat ein erheblicher Anteil der dortige Mieterinnen und Mieter lediglich einen befristeten Vertrag. Abschließend wird anhand der wohnpolitischen Forderungen der Arbeiterkammer dargelegt, wie das Wohnen wieder leistbar werden kann.


Art der Publikation Studie
Datum / Jahr 2017
Erscheinungsort Wien
HerausgeberIn Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
AutorIn Lukas Tockner
Seitenzahl 20 S.

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