Publikation

AK Policy Paper: Sharing Economy

Unter dem Begriff „Sharing Economy“ wird eine Reihe unterschiedlicher Phänomene diskutiert, die von kollaborativen Non-Profit-Projekten hin zu profitorientierten Unternehmen (mit teilweise extrem hohen Marktbewertungen) reichen können.

Beim „Sharing“ von Dienstleistungen droht eine Risiko- und Einkommensverschiebung zu Ungunsten der tatsächlichen DienstleisterInnen – unter anderem weil mit dem Eintritt in das „Ökosystem der Sharing-Plattform“ die Regeln (AGBs) von den PlattformeigentümerInnen vorgegeben werden. Insbesondere Dienstleistungsplattformen (auf denen menschliche Arbeit verrichtet wird) sind oftmals stark profitorientiert organisiert, auf diesen Bereich sollte besonderes Augenmerk gelegt werden.

Wesentliche Herausforderungen sind die Schaffung von fairen Arbeits- und Marktbedingungen, die Weiterentwicklung der Regulierung, sowie Transparenz über die Geschäftsmodelle, Nicht zuletzt weil die Rollen (AuftraggeberIn, ArbeitgeberIn, NutzerIn, ArbeitnehmerIn, KundInnen) und die mit ihnen verbundenen Verpflichtungen verschwimmen.

Als Pendler bekommt man unter Umständen Pendlerpauschale. © Fotolia.com/Alen-Ajan, AK Stmk

Art der Publikation:
Positionspapier

Erscheinungsort:
Wien

AutorenInnen:
Simon Schumich, Michael Heiling

Seitenanzahl:
4

HerausgeberIn:
Arbeiterkammer Wien

Datum/Jahr:
November 2016