Publikation

Welche Bank wünschen sich KonsumentInnen?

In Zuge der Finanz- und Bankenkrise stand die zentrale Frage im Vordergrund, wie Banken ihren aktuellen Kapitalbedarf decken und künftige Krisen besser meistern können. Die Bedürfnisse der BankkundInnen sind hingegen scheinbar in den letzten Jahren in den Hintergrund gerückt. Diese Untersuchung geht daher der berechtigten Fragestellung nach, was sich die KonsumentInnen von einer Bank wünschen. Wie soll die Produktpalette aussehen? Welche Form der Beratung wird gewünscht? Welche Art der Informationen? Um diesen und für VerbraucherInnen sonstigen wichtigen Fragen nachzugehen, beauftragte die AK Wien das Marktforschungsinstitut marketagent.com im Frühjahr 2014 eine repräsentative Online-Befragung mit 1.035 Personen durchzuführen.

Die Befragung gliederte sich dabei in zwei Kategorien auf. Zum einen gaben die Befragten an, welche Anforderungen sie an die „Wunschbank“ richten. Zum anderen wurde die Einschätzung der aktuellen Qualität der Hausbank eingeholt – dieser Befragungsteil widmete sich also der Einschätzung der Ist-Situation. Fragen rund um den Kredit und die Kreditberatung waren ein besonders wichtiger „Baustein“.

Die Ergebnisse dieser zwei Kategorien (Wunschbank versus Hausbank) wurden gegenübergestellt, um Unterschiede, Deckungsgleichheiten und „Lücken“ festzustellen. Die Studie schließt mit einem AK-Forderungskatalog an Banken, damit die Bedürfnisse der VerbraucherInnen künftig besser berücksichtigt werden.

Bankenaufsicht in ganz Europa notwendig! © Roman Levin, Fotolia

Art der Publikation:
Studie

Erscheinungsort:
Wien

Seitenanzahl:
32 S.

HerausgeberIn:
Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

ISBN:
978-3-7063-0502-0

Datum/Jahr:
Oktober 2014