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Gering qualifiziert in der „Wissensgesellschaft“

Lebenslanges Lernen als Chance oder Zumutung?

Wie steht es in einer Gesellschaft, von der behauptet wird, dass Wissen ihr Fundament bildet, um die gesellschaftlichen Chancen jener, die über die geringsten Anteile an jenen Wissensformen verfügen, die als legitim betrachtet werden? Das ist die zentrale Frage, der diese Arbeit nachgeht. Es ist eine Frage, die nicht allzu populär und interessant erscheint in einem Ambiente, in dem komplexe computerbasierte Technologien alle Lebensbereiche durchdringen und die wissensintensiven Arbeitsformen zum Zukunftsmotor gesellschaftlicher Entwicklung auf dem Weg zu einer „Wissensgesellschaft“ erklärt werden. Es ist zudem eine Frage, die auch deshalb kaum gestellt wird, weil die Antwort gewissermaßen schon feststeht: Schlecht! Es sei denn ... sie schaffen es, sich in den Prozess des lebenslangen Lernens einzuklinken und sich durch ständige Anpassung an die schnell wechselnden und wachsenden Anforderungen der Arbeitswelt beschäftigungsfähig zu halten. Das legt zumindest der vorherrschende Diskurs nahe.


Art der Publikation Studie
Datum / Jahr 2010
Erscheinungsort Wien
HerausgeberIn Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
AutorIn Manfred Krenn, Forba

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