Integration am Arbeitsmarkt: Noch viel Luft nach oben
Rund ein Viertel der Beschäftigten in Österreich hat keine österreichische Staatsbürgerschaft. Eine Studie von FORESIGHT im Auftrag der AK zeigt: Der Arbeitsmarkt ist für Menschen mit Migrationsbiografie nur eingeschränkt integrativ. AK Präsidentin Renate Anderl und Christoph Hofinger, Geschäftsführer von FORESIGHT, informierten in einer Pressekonferenz über die wichtigsten Ergebnisse der Studie:
Wo es hakt
- Ausländische Beschäftigte machen in allen Bereichen schlechtere Erfahrungen als Inländer:innen: finanzielle Absicherung, Arbeitszeit, Sozialkontakte, Status, Zielverfolgung und Kompetenznutzung.
- Große Unterschiede zwischen Branchen: Besser in IT, Geld- und Versicherungswesen, schlechter in Gastronomie, Tourismus oder Reinigung – besonders betroffen: ausländische Frauen in der Reinigung.
So kann Integration gelingen
- Förderung von Kompetenzen und Qualifikationen
- Soziale Kontakte im Job stärken
- Faire Bezahlung sicherstellen
AK Forderungen
- Nachhaltige Finanzierung von Programmen für Zugewanderte und Jugendliche
- Mehr frauenspezifische Angebote für Migrantinnen
- Bessere Arbeitsbedingungen in systemrelevanten Berufen
- Einfache Wege gegen Diskriminierung
- Anerkennung ausländischer Qualifikationen auch während der Beschäftigung
Fazit:
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