Heimatlos: Wiener Juden im Exil
Vom 30. September 2026 bis 4. April 2027 zeigt das Jüdische Museum Wien am Standort Judenplatz die Ausstellung „Heimatlos: Wiener Juden im Exil“. Sie erzählt von jüdischen Wiener:innen, die vor dem Nationalsozialismus fliehen mussten, und von ihrem Leben in der Fremde.Vertreibung aus Wien
Nach dem „Anschluss“ am 12. März 1938 wurden Jüdinnen und Juden in Wien systematisch verfolgt und vertrieben. Wer ins Ausland fliehen konnte, verlor seine bürgerliche Existenz, Hab und Gut und die vertraute Heimat. Die Ausstellung macht diesen Einschnitt anhand persönlicher Lebensgeschichten sichtbar.
Leben im Exil
Die Vertriebenen fanden Zuflucht in vielen Teilen der Welt. Sprachbarrieren, fehlende berufliche Perspektiven und der Verlust sozialer Kontakte erschwerten den Neubeginn. Manche mussten aus ihren ersten Zufluchtsländern erneut fliehen. Die allermeisten kehrten nie nach Wien zurück.
Vorteil mit der AK AktivKarte
AK Wien Mitglieder zahlen mit der AK AktivKarte für den Eintritt in die Ausstellung 13 Euro statt 15 Euro.
Ausstellung im Überblick
Die Ausstellung beleuchtet, was Heimatverlust und Exil für die vertriebenen Wiener:innen bedeuteten.
- Ort: Jüdisches Museum Wien, Museum Judenplatz, Judenplatz 8, 1010 Wien
- Zeitraum: 30. September 2026 bis 4. April 2027
- Kuratorin: Caitlin Gura
- Weitere Informationen: Jüdisches Museum Wien