Preissteigerungen bei Heizöl und Pellets sofort stoppen!
Draußen Hitze und die Preise für Heizöl und Holzpellets treiben einem zusätzlich die Schweißperlen auf die Stirn: Ein Blick auf den Energiepreisindex (Mai 2025 bis Mai 2026) zeigt alarmierende Anstiege von fast 54 Prozent bei Heizöl und mehr als 30 Prozent bei Pellets. „Wer jetzt durch Einlagern von Heizmaterial für den Winter vorsorgen will, wird mit massiven Kosten konfrontiert. Daher muss man Trittbrettfahrer, die daran verdienen, sofort stoppen!“, warnt Tobias Schweitzer, AK Bereichsleiter Wirtschaft.
„Preise-runter-Garantie“ auf Heizöl ausweiten
„Die Spritpreisbremse hat gezeigt, dass Preisdeckel und Kontrollen wirken. Deswegen haben wir auch immer gefordert, dass sie auch auf Heizöl ausgedehnt wird. Das ist nicht passiert und die Preise für Heizöl sind ungebremst gestiegen, während die Dieselpreise gedämpft werden konnten,“ erklärt Schweitzer. Österreich verzeichnet seit dem 2. Quartal 2025 deutlich stärkere Preissteigerungen als der EU-Schnitt; zeitweise war sogar Italien günstiger. Hohe Heizölpreise belasten Landwirtschaft, Gartenbau sowie Hotellerie und Gastronomie. Umso dringender ist eine Beschleunigung der Wärmewende.
Pelletpreise unter die Lupe nehmen
Auch die Preise für Holzpellets steigen seit Ende 2024 wieder deutlich. Obwohl Pellets eine erneuerbare und heimische Energiequelle sind, entwickeln sich ihre Preise parallel zu fossilen Energieträgern. „Das ist nicht nachvollziehbar. Gerade jetzt zur Einlagerungszeit, darf man nicht einfach zusehen, wie die Preise für Heizöl und Pellets ungebremst durch die Decke gehen. Die Bundeswettbewerbsbehörde muss den Markt untersuchen, und Heizöl und Pellets müssen umgehend in die ‚Preise-runter-Garantie‘ aufgenommen werden“, so Schweitzer.
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