Elementarpädagogik stärken
Qualitätsvolle Elementarbildung ist eine Zukunftsinvestition und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Bund, Länder und Gemeinden müssen Finanzierung, Qualität und Personal gemeinsam organisieren und ihre Verantwortung besser aufeinander abstimmen. Gerade in Zeiten knapper Budgets braucht es daher mehr Kooperation, um vorhandene Ressourcen effizient zu nutzen, Synergien zu heben und bestehende Strukturen zu optimieren, damit jedes Kind die gleichen Chancen erhält.
Ausbau konsequent fortsetzen
Österreich steht beim Ausbau der Kinderbildung und ‑betreuung an einem entscheidenden Punkt: Der Bedarf in der Elementarpädagogik steigt. Berufstätige Eltern brauchen gute Betreuungsangebote. Mit der Reformpartnerschaft ist ein Prozess angestoßen, um Aufgaben, Zuständigkeiten und Finanzierungsstrukturen zukunftsfit weiterzuentwickeln. Entscheidend wird nun sein, den eingeschlagenen Ausbaukurs konsequent fortzusetzen, die Qualität weiterzuentwickeln und vorhandene Synergien bestmöglich zu nutzen.
Studie zeigt Reformpotenziale auf
Die von den Sozialpartnern Arbeiterkammer (AK), Österreichischer Gewerkschaftsbund (ÖGB) und Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) sowie der Industriellenvereinigung (IV) beim KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung beauftragte Studie zeigt eindeutig:
Die zusätzlichen Finanzierungsinstrumente des Bundes haben den Ausbau der Kinderbetreuung seit 2008 angestoßen und wichtige Impulse gesetzt. Auf dieser Grundlage gilt es nun, den nächsten Schritt zu setzen: eine bessere Abstimmung der bestehenden Instrumente, mehr Planbarkeit für Gemeinden und Träger, Förderung regionaler Kooperationen sowie strukturelle Weiterentwicklungen, um die vorhandenen Mittel noch wirksamer einzusetzen und Effizienzpotenziale im System zu heben.
Die Studie zeigt, strukturelle Impulse sind notwendig!
- Regionale Planung und Koordination
- Finanzierungs- und Fördersysteme besser aufeinander abstimmen
- Innovative Ansätze gezielt fördern und skalieren
- Bürokratieabbau und effizientere Strukturen
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