AK Anderl: Demokratie und Medienkompetenz stärken
Eine starke Demokratie braucht Menschen, die aktuelle Ereignisse einordnen und Nachrichten von Fake News unterscheiden können und die selbstbewusst ihre Interessen einfordern. Deshalb unterstützt die Arbeiterkammer das Regierungsvorhaben, ein neues Unterrichtsfach Demokratie und Medien einzuführen.
AK Präsidentin Renate Anderl: „Ein eigenes Schulfach Demokratie und Medien gibt Jugendlichen die Chance, aktuellen Ereignissen nicht nur zuzusehen, sondern sie zu verstehen, Dynamiken zu erkennen und sich aktiv eine Meinung zu bilden und diese einzubringen. Politische Bildung und Medienbildung sind die beste Resilienz in unsicheren Zeiten.“
Gesellschaftliche Teilhabe über Schule hinaus stärken
Die Stärkung der Demokratie dürfe aber nicht in den Schulen enden. „Wer hier lebt, lernt, arbeitet muss Zugang zu allen Instrumenten der demokratischen Teilhabe haben, konkret zum Wahlrecht.“ Anderl erinnert daher an die AK-Forderung nach Verbesserungen beim Zugang zur Staatsbürgerschaft, vor allem für Menschen, die hier geboren wurden.
AK engagiert sich bei politischer Bildung & Medienbildung
Die Arbeiterkammer selbst engagiert sich aktiv im Bereich Politische Bildung und Medienbildung, setzt Angebote für Jugendliche, bietet Lehrer:innen Fort- und Weiterbildung, publiziert Unterrichtsmaterialien, liefert wissenschaftliche Beiträge u.v.m., um die politische Bildung und Medienbildung auszubauen. Ziel muss es sein, politische Bildung an Schulen weiter zu stärken.
Das neue Schulfach: Ein Lehrbeispiel für die Demokratiebildung
Anderl: „Trotz intensivem medialem Diskurs ist ein guter tragfähiger Kompromiss zustande gekommen, ein erstes schönes Lehrbeispiel für die Demokratiebildung.“
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