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Der Toaster streikt, der Laptop ist schwarz? Kaputte Geräte landen oft im Müll – Reparaturen sind zu teuer. Repair Cafés bringen sie wieder zum Laufen, kostenlos. Eine neue AK-Studie zeigt, warum diese Initiativen so wichtig sind. Die Ergebnisse präsentierten AK Expertin Nina Birkner-Tröger und Maria Langsenlehner vom Umweltdachverband.
Repair Cafés sind offene Initiativen, die meist ehrenamtlich organisiert werden und in denen Menschen gemeinsam kaputte Alltagsgegenstände kostenlos reparieren. Eine AK Studie zeigt: 2024 gab es in Österreich 95 Repair-Café-Initiativen mit 863 Veranstaltungen an 227 Standorten, von 16.000 defekten Geräten wurden mehr als zwei Drittel erfolgreich repariert. Möglich machen das 1.900 Freiwillige, unterstützt von Gemeinden. Pro Veranstaltung wird am meisten in Salzburg und Tirol repariert.
Repair Cafés gibt es in Österreich seit 2013. Die Idee stammt aus Amsterdam, wo 2009 das erste Repair Café eröffnet wurde.
„Wo es Koordinationsstellen gibt, laufen Repair Cafés stabil. Wo nicht, stoßen Freiwillige schneller an ihre Grenzen“, betont die Studienautorin Maria Langsenlehner vom Umweltdachverband.
Die AK verlangt die Aufnahme von Repair Cafés in Umwelt-, Klima- und Energieförderprogramme sowie die Stärkung des Rechts auf Reparatur, zum Beispiel durch verpflichtende Ersatzteile und Reparaturinformationen.
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