ÖBAG muss den Wirtschaftsstandort Österreich stärken
Die Förderung des Wirtschaftsstandortes ist eine der zentralen Aufgaben der ÖBAG und muss deshalb ein wesentlicher Grundpfeiler der neuen ÖBAG-Strategie sein. Wie dieser Aufgabe im Rahmen der aktuellen Energiekrise nachgekommen wird, hat die ÖBAG bislang offengelassen.
Wiederholte Versäumnisse bei der Erdölkrise
Während der Gaskrise hat der Rechnungshof kritisiert, dass die Eigentümer ihre Rechte zu wenig wahrgenommen haben sowie eine mangelnde Vorbereitung der ÖBAG auf die Gaskrise. Dies wiederholt sich nun: Auch im Rahmen der Erdölkrise vermisst die AK Maßnahmen der ÖBAG als Miteigentümerin der OMV. Tobias Schweitzer, AK Wien Bereichsleiter Wirtschaft, begrüßt daher die Klarstellung, dass sich die OMV im Sinne der Spritpreisbremse zu verhalten hat.
Verantwortung der ÖBAG als Großaktionärin
„Die ÖBAG, mit 31,5 Prozent größte Aktionärin der OMV, hat die Organe der OMV in die Pflicht zu nehmen und diese ihre Rolle als zentraler Akteur im Rahmen der Energieversorgung wahrzunehmen. Dies bedeutet auch, neben Versorgungsfragen die von der Regierung gesetzten Maßnahmen der Spritpreisbremse umzusetzen und aufrechtzuerhalten.
Leistbare Energieversorgung und Versorgungssicherheit sind zentral für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs, deshalb sollte dieses Thema auch im Zentrum der neuen ÖBAG-Strategie stehen. Ohne energiepolitische Maßnahmen ist die neue Strategie wertlos.“
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Tobias Schweitzer, AK Wien Bereichsleiter Wirtschaft: „Ohne energiepolitische Maßnahmen ist die neue Strategie wertlos.“