Tankstelle
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3.3.2026

Irankrieg darf kein Preistreiber sein!

„Der Irankrieg darf nicht zum Anlass genommen werden, um die Preise an den Zapfsäulen und für Gas kurzfristig anzuheben“, betont Tobias Schweitzer, AK Wirtschafts-Bereichsleiter. Energieunternehmen beschaffen ihre Energie langfristig. Die Gasspeicher sind derzeit zu mehr als einem Drittel gefüllt – mit Mengen, die noch zu Preisen vor Kriegsausbruch eingekauft wurden. Kurzfristige Preissprünge wären daher sachlich nicht gerechtfertigt. 

Energiepreise stabil halten

Höhere Energiepreise verteuern auch Transport, Produktion und Dienstleistungen. Die Bundesregierung muss rasch handeln und sicherstellen, dass Preissteigerungen nicht unmittelbar an die Konsument:innen weitergegeben werden.

Haushalte und Wirtschaft schützen

Steigende Energiepreise würden nicht nur die Haushalte treffen, sondern hätten massive Folgewirkungen für alle Konsument:innen – vom teureren Einkauf bis zu höheren Kosten in der Gastronomie und im Tourismus. Die Inflation würde weiter angeheizt.

Regierung und Unternehmen in der Verantwortung

Die AK verlangt, dass Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer umgehend den Energielenkungsbeirat einberuft und die bereits arbeitende Preiskommission mit der aktuellen Situation befasst. Zugleich ruft die AK die Energieunternehmen zu größtmöglicher Preiszurückhaltung auf. Um die Haushalte und die Wirtschaft vor einer neuen Teuerungswelle zu schützen, muss der Wirtschaftsminister auch Preiseingriffe prüfen.

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