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06.03.2026

AK kritisiert: Berufsschulen schon wieder übergangen

Ein aktueller Gesetzes- und Verordnungsentwurf des Bildungsministeriums soll zusätzliche Ressourcen für administratives Personal schaffen und das mittlere Management an den Schulstandorten personell stärken. Das gilt aber offenbar nicht für Berufsschulen.

Berufsschulen bei Reform nicht berücksichtigt

Während Pflichtschulen, AHS und andere große wie kleine Schulstandorte dafür zusätzliche Ressourcen erhalten, gehen Berufsschulen nach derzeitigem Stand leer aus. Sie sollen künftig zwar mehr Autonomie bei der Einteilung ihres Personals bekommen – jedoch keine zusätzlichen finanziellen Mittel. 

Ilkim Erdost, Bereichsleiterin Bildung, Konsument:innen, Wien


„Berufsschulen werden bei Reformen regelmäßig vergessen. Hier reiht sich eine Perle des Ignorierens an die nächste – die Kette ist mittlerweile schon überlang.” – Ilkim Erdost, Bereichsleiterin Bildung der Arbeiterkammer Wien

Mehr Personal dringend benötigt

Dabei müssten gerade Berufsschulen von zusätzlichem Personal im mittleren Management profitieren, so die AK. Angesichts der besonderen Herausforderungen dieses Schultyps ist es nicht nachvollziehbar, dass sie lediglich bestehende Ressourcen flexibler einsetzen dürfen.

AK fordert Gleichbehandlung

 Berufsschulen werden bei Reformen regelmäßig vergessen. Hier reiht sich eine Perle des Ignorierens an die nächste – die Kette ist mittlerweile schon überlang, betont Ilkim Erdost, Bereichsleiterin Bildung der Arbeiterkammer Wien. Die Tatsache, dass Berufsschulen nur mehr Eigenverantwortung erhalten, aber nicht mehr Geld, ist nicht nachvollziehbar. Gerade größere Berufsschulen brauchen dieses zusätzliche Managementpersonal dringend. 

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