AK Schweitzer zur Preiskommission Treibstoffe: „Konsument:innen entlasten!“
Die Preiskommission nimmt heute, Mittwoch, die Treibstoffpreise 2025 unter die Lupe. Es soll geklärt werden, ob die gesunkenen Rohölpreise auch rasch bei den Konsument:innen angekommen sind. „Die Preiskommission muss die Ergebnisse schnell veröffentlichen und klare Empfehlungen für die Konsument:innen auf den Tisch legen“, fordert AK Wirtschafts-Bereichsleiter Tobias Schweitzer.
Sinkende Treibstoffpreise müssen bei den Konsument:innen ankommen
Die Sonderprüfung der Preiskommission zu den Treibstoffpreisen beschäftigt sich mit der Entwicklung der Rohöl- und Kraftstoffpreise in Österreich. Das erstmalige Treffen fand bereits Ende Jänner 2026 statt. Es geht darum, ob die sinkenden Rohölpreise im Verlauf des Jahres 2025 auch rasch und ohne Verzögerung an die Konsument:innen weitergegeben wurden. Oder wurden in der Wertschöpfungskette zusätzliche Gewinne aufgrund höherer Margen zulasten der Konsument:innen lukriert?
Ein Drittel der Teuerung durch Treibstoffe und Heizöl
Im September 2026 geht ein Drittel der Teuerung allein auf den kräftigen Preisanstieg von Treibstoffen und Heizöl als Folge des Irankrieges zurück. Aufgrund der hohen Abhängigkeit von fossiler Energie hat das auch indirekte Auswirkungen auf die Preise in jene Wirtschaftsbereiche, die auf Transporte angewiesen sind. „Es kann nicht sein, dass Rohölpreise sinken, die Treibstoffpreise an den Zapfsäulen aber nicht mitziehen“, sagt Schweitzer. „Billigere Spritpreise dämpfen die Inflation und entlasten die Kosument:innen.“
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