Junge Frau mit Schutzmaske ©  zigres, stock.adobe.com
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4.7.2022

AK Erfolg: Geld zurück für weitere Betroffene im FFP2-„Maskenskandal“

Weitere 453 Konsument:innen bekommen für „Made in Austria“-Masken, die angeblich aus China stammen, einen Großteil des Kaufpreises zurück oder einen Austausch der Masken – für eine alte gibt’s zwei neue österreichische FFP2-Masken. Die AK hat nach einem ersten Erfolg im November 2021 nun noch eine vergleichsweise außergerichtliche Lösung mit Palmers und Hygiene Austria im FFP2-„Maskenskandal“ erzielt. Im Schnitt bekommt jede:r Konsument:in rund 70 Euro retour.

Der Maskenhersteller Hygiene Austria soll laut Medienberichten aus China importierte FFP2-Masken als „Made in Austria“ umetikettiert und verkauft haben – viele Käufer:innen fühlten sich dadurch getäuscht. Die strafrechtlichen Ermittlungen laufen noch.

Hygiene Austria und Palmers entschädigen Konsument:innen

Für 453 Konsument:innen, die sich nach dem ersten AK Erfolg im Winter 2021 zur zweiten Sammelaktion angemeldet hatten, gibt es nun ebenfalls eine Lösung: Die Konsument:innen erhalten insgesamt rund 32.000 Euro oder alternativ auf Wunsch den Austausch der Masken: Sie bekommen für eine alte Maske zwei neue FFP2-Masken aus österreichischer Produktion.

Wer die originalverpackten Masken zurückgeben kann, bekommt im Gegenzug den gesamten Kaufpreis retour. Wer die Masken nicht mehr hat, bekommt 60 Prozent des Kaufpreises. Im Schnitt erhalten die einzelnen Konsument:innen rund 70 Euro zurückerstattet.

Aktion erfolgreich abgeschlossen

Die AK hat die betroffenen Konsument:innen bereits über ihre Ansprüche informiert. Die Abwicklung erfolgt direkt mit den Unternehmen. Damit hat die AK die „Rückholaktion“ in Sachen FFP2-Maskenskandal erfolgreich abgeschlossen.  

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