Betriebsbesuche im Februar 2019

Bei der Strabag

Bei der Strabag wurde vor allem über Arbeitszeit gesprochen. Was Studien belegen, wurde auch von den Beschäftigten bestätigt: ab der 10. Stunde häufen sich die Arbeitsunfälle. Dass überall in Österreich gebaut wird macht deutlich, es herrscht Hochkonjunktur. Die Beschäftigten freut es und sie sind voller Tatendrang. Vielen Dank an alle Beschäftigten im Baugewerbe, die dafür sorgen, dass täglich – bei Wind und Wetter – ein Ziegel auf den anderen gesetzt wird!

In der Berufsschule Embelgasse

In der Berufs­schule Embelgasse stehen die Zeichen auf Fortschritt: alle Klassen sind mit PCs und Laptops ausgestattet. Die Lehrlinge werden damit für ihre zukünftigen Verwaltungs­berufe bestens ausgebildet. Bei ihrem Besuch durfte AK Präsidentin Renate Anderl spannende Fragen der Lehrlinge beantworten – über die Leistungen der AK, aber auch Persönliches. Ob sie ihren Lebensweg anders gestalten würde, hätte sie noch einmal die Chance dazu? „Ich bin leidenschaftlich gerne Teil der Gewerkschaftsbewegung und es ist mir eine Ehre für die Rechte von Arbeit­nehmer­Innen zu kämpfen“ war ihre Antwort. Den Lehrlingen alles Gute auf ihrem weiteren Berufs- und Lebensweg!

Bei der Media Print

Wie viel Papier wird täglich bei der Media Print „schmutzig“ gemacht? Dabei ist „schmutzig machen“ Drucker-Fachjargon für Bedrucken. Es sind 40.000 Tonnen in der Woche! Im Druckzentrum der Media Print in Inzersdorf werden Kurier und Krone sowie eine Reihe weiterer Zeitungen gedruckt. Es ist beeindruckend, die Zeitungsproduktion vor Ort mitzuerleben. Bemerkenswert ist auch die Freundlichkeit der MitarbeiterInnen in der Aboverwaltung, die auch bei den hartnäckigsten Anrufern gelassen bleiben. An die tausend Beschäftigte haben im Media Print Druckzentrum ihren Arbeitsplatz – und tragen dazu bei, dass man immer mit den neuesten Nachrichten versorgt wird. Respekt! 

In der Rudolfstiftung

Bei ihrem Besuch im Krankenhaus Rudolf­stiftung konnte sich AK Präsidentin Renate Anderl mit zahlreichen KollegInnen aus den unterschiedlichsten Bereichen austauschen. Es beeindruckt jedes Mal wieder, was die Beschäftigten in der Pflege täglich leisten. Die schwierigen Arbeitsbedingungen und der Mangel an Pflegekräften waren die großen Themen in den Gesprächen. Damit auch in Zukunft junge Menschen in die Pflege gehen, braucht es gute Arbeitsbedingungen. Eins war bei ihrem Besuch ganz deutlich zu spüren: trotz aller Herausforderungen kümmern sich die Pflegekräfte mit großem Engagement und sehr viel Einfühlungsvermögen um ihre PatientInnen. Daher möchte die AK Präsidentin ihren tiefsten Respekt vor den Leistungen aller Beschäftigten der Rudolf­stiftung aussprechen!

Bei Kelly

Mit Salz oder Paprika? Wenn auch Geschmäcker oft verschieden sind, in Österreich ist man sich einig: Über 70 % bevorzugen die klassischen Salz-Chips. Bei Kelly im 22. Bezirk arbeiten die Beschäftigten daran, dass man am Abend nach der Arbeit selbst ganz Couch-Potato sein darf. 100 bis 140 Tonnen Kartoffeln sind es am Tag, die von den Beschäftigten verarbeitet werden. Respekt!

Bei der OMV

Up and Down – Auf und Ab – ging es für die AK-Präsidentin nicht nur im 22-stöckigen Head­office der OMV mit dem Lift. In Up­stream und Down­stream werden auch die beiden größten Bereiche in der Mineral­öl­branche unterschieden. Viele motivierte und hochqualifizierte Beschäftigte hat Renate Anderl in den vielen unterschiedlichen Abteilungen getroffen. Mit bestens ausgebildeten Fachkräften und sehr viel Know-How gelingt es der OMV weltweit, mit den ganz großen Öl-Multis mitzuhalten. Dafür haben sich die Beschäftigten großen Respekt verdient!

Bei Wien Work

Was es heißt Verantwortung in unserer Gesellschaft zu übernehmen konnte AK Präsidentin Renate Anderl während ihres Betriebs­besuchs bei Wien Work in der Seestadt erkennen. Dort schreibt man nicht nur das Thema Lehr­ausbildung in den verschiedensten Sparten groß, es wird auch beein­trächtigten Menschen ein selbstständiges Leben und Arbeiten ermöglicht – zusammen mit Sozialarbeitern, Ausbildnern und Facharbeitern. Der gesamte Betrieb zeigt, wie Integration gelebt werden kann. Dafür gilt allen Beschäftigten größter Respekt!­

Beim Arbeiter-Samariter-Bund

Über 1.000 Anrufe täglich erreichen die Leitstelle des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) in Wien. Die Beschäftigten des ASB kümmern sich vor Ort aber nicht nur um die Krankentransporte und den Rettungsdienst. In der Zentrale im 15. Bezirk wird auch das Haus Max Winter für Wohnungslose und ein Sozialmarkt betrieben. Und auch im Bereich der Pflege und Sozialarbeit sind die Beschäftigten für die Menschen im Einsatz. Für das große Engagement möchte AK Präsidentin Renate Anderl ihre tiefste Wertschätzung aussprechen!

Bei Schindler Aufzüge

Die Kollegen von Schindler stehen 365 Tage im Jahr rund um die Uhr bereit, um bei Aufzugs­gebrechen rasch Hilfe zu leisten. Es ist auch kein Sonntags­spaziergang, wenn die Beschäftigten auf Montage täglich unzählige Höhen­meter mit schweren Aufzugs-Bauteilen zurücklegen. Das verdient Respekt! Bei der Betriebs­versammlung von Schindler wurde außerdem eine lebendige Diskussion über faire Einkommen, den zunehmenden Druck in der Arbeitswelt und Zeit für die Familie geführt. AK Präsidentin Renate Anderl bedankt sich für die spannende Diskussion!

Im Pflegewohnheim Baumgarten

Im Pflegewohnheim Baumgarten kümmern sich die Beschäftigten um mehr als 300 pflegebedürftige Menschen. Unter den BewohnerInnen gibt es auch viele Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Es ist eine wichtige Aufgabe, allen Menschen ein Leben in Würde bis zuletzt zu ermöglichen. Für ihr Engagement und ihre Arbeit möchte AK Präsidentin Renate Anderl allen Beschäftigten des Pflegewohnheims ein großes Dankeschön aussprechen. 

Im A1 Technologiezentrum 

Im A1 Technologiezentrum durfte AK Präsidentin Renate Anderl nicht nur verschiedene Telefonapparate des letzten Jahrhunderts begutachten, es wurde ihr auch ein Blick hinter die Kulissen gewährt: Im sogenannten Service-Operation-Center zum Beispiel, wo die Beschäftigten sämtliche Datenleitungen in Österreich im Auge behalten. Insgesamt 2.000 Beschäftigte begleiten die gesamte Bevölkerung am Arsenal-Gelände im 3. Bezirk in eine vernetzte Zukunft. Größte Wertschätzung dafür!

Bei der ÖBB Infra und Personen­verkehr

In der Laxenburgerstraße 2, nur wenige Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt, kümmern sich über 800 Beschäftigte der ÖBB Infra und Personen­verkehr um die Sicherheit und Zufriedenheit aller Fahrgäste. Ob im Bereich Bord-Service, bei den Technikern oder in der Betriebsführungszentrale, wo die Fahrdienstleiter alle österreichischen Zugstrecken auf einen Blick haben: Es ist eine große Verantwortung uns alle sicher ans Ziel zu bringen – diese wird auf beeindruckende Weise von allen Beschäftigten der ÖBB getragen. Größten Respekt dafür!

Im Kranken­haus Göttlicher Heiland

Fast 800 Beschäftigte kümmern sich um das Wohl und die Pflege der Patient­Innen im Krankenhaus Göttlicher Heiland in Dornbach. Die 26 Beschäftigten in der hauseigenen Küche versorgen täglich rund 700 Menschen. Den Patient­Innen auf der Palliativstation werden dabei auch individuelle Essens­wünsche erfüllt. 1992 ursprünglich als erste Hospizstation in Österreich gegründet, wurde das Hauptaugenmerk 2003 auf die palliativmedizinische Versorgung gelegt. Neben der Schmerz- und Symptomlinderung steht ein Abschied in Würde für alle PatientInnen im Vordergrund. Im Göttlichen Heiland war spürbar, dass alle Beschäftigten mit großem Engagement und Einfühlungs­vermögen für die Menschen da sind - dafür möchte AK Präsidentin Renate Anderl Danke sagen.

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