Betriebsbesuche im Juli

Besuch in der PORR Unternehmenszentrale

AK Präsidentin Renate Anderl war bei der PORR, einem der größten Bauunternehmen Österreichs und einer der führenden Player in Europa, zu Besuch. Beim Rundgang durch die Unternehmenszentrale im zehnten Wiener Gemeindebezirk hat sich die AK Präsidentin vor Ort von den anspruchsvollen Tätigkeiten der Beschäftigten und der enormen Relevanz digitaler Kompetenzen in der Baubranche überzeugt.

Freudentaumel im Tunnelbau
Jubellaune herrschte vor allem bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bereich Tunnelbau: Kurz vor dem Betriebsbesuch haben sie die Nachricht erhalten, dass die PORR den Zuschlag für ein Baulos zur Errichtung des Brenner Basistunnels erhalten hat. Die Anwesenden nutzten die Gelegenheit, um Anderl die Grundlagen einer der anspruchsvollsten Disziplinen der Bautechnik anschaulich näherzubringen und zu erklären, wie ein derartiges Riesenvorhaben tatsächlich umgesetzt wird.

Spannende Diskussionsrunde mit dem Vorstand
Im Rahmen der Gespräche mit dem Vorstand herrschte große Einigkeit über die Bedeutung zeitgemäßer Ausbildungs- und Weiterbildungskonzepte für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Ein Unternehmen ist immer nur so gut wie seine Beschäftigten. Fachkräfte fallen nicht vom Himmel – deshalb müssen Unternehmen den Fachkräftemangel selbst in die Hand nehmen und Lehrlinge fit für die Zukunft machen“, so die Quintessenz der Diskussionsrunde. Auch die Debatte rund um das Thema Überstunden verlief spannend: CEO Karl-Heinz Strauss sicherte den Betriebsräten während der Diskussion mit Renate Anderl den Weiterbestand der bestehenden Betriebsvereinbarung zum Thema Überstunden zu.

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Besuch im Wilhelminenspital

Beim Betriebsbesuch im Wilhelminenspital hat AK Präsidentin Renate Anderl viele engagierte Beschäftigte getroffen. Zum Beispiel in der Notaufnahme, im Labor und in der Verwaltung. Spannend war auch die Diskussion mit den TherapeutInnen und der Besuch auf der Geburtenstation. Größten Respekt vor der Leistung der Menschen im Gesundheitsbereich!  

Betriebsrundgang bei Henkel

Beim Betriebsrundgang bei Henkel in Wien Erdberg gesehen: Wie die unterschiedlichen Flüssigwaschmittel produziert und abgefüllt werden. Tausende Flaschen pro Stunde, unter den wachsamen Augen der Fachkräfte. Es ist wichtig, dass es in unserer Stadt auch weiterhin Platz für Produktionsbetriebe gibt! 

Zu Besuch bei Wiener Wohnen

Seit fast vier Jahren befindet sich die Zentrale gleich neben den Gasometern im 3. Bezirk. Helle Räume und moderne Arbeitsplätze erleichtern die Arbeit, vor allem wenn der Druck größer wird. Dass es immer weniger Hausbesorgerinnen und Hausbesorger gibt, war in den Gesprächen mit den Beschäftigten in der Zentrale von Wiener Wohnen ein Thema. Denn aufgrund der Abschaffung des Hausbesorgergesetzes im Jahr 2000 durch die schwarz-blaue Bundesregierung ist eine Neuanstellung von HausbesorgerInnen nicht mehr möglich. So werden die Arbeiten wie die Reinigung der Stiegenhäuser, die Pflege der Grünanlagen, die Schneeräumung im Winter von einer Tochterfirma von Wiener Wohnen übernommen. Danke an alle Beschäftigten von Wiener Wohnen für ihren Einsatz.

Zu Besuch in der Postzentrale

Zu Besuch in der Postzentrale fiel sofort die neue Organisationsform der Büros ins Auge: Wie es bereits andere Großraumbüros vorgemacht haben, hat auch der gelbe Riese seit Umzug ins neue Gebäude auf das Prinzip „Desk-Sharing“ umgestellt. Die Beschäftigten haben keinen fixen Arbeitsplatz mehr, sondern wählen ihren Schreibtisch jeden Morgen aufs Neue. Einem Teil der Belegschaft gefiel vor allem die Bewegung, die dadurch in den Büro-Alltag kommt. Kein Stein bleibt auf dem anderen und man sei nicht auf einige wenige Quadratmeter beschränkt. Andere wiederum sehnen sich zurück nach einer fixen Ablage und einem Schreibtisch, der am nächsten Tag so aussieht wie am Abend zuvor. Speziell bei Abteilungen wie der Personalverrechnung oder in Abteilungen wo es viele persönliche Unterlagen und Vorlagen gibt, ist ein eigener Arbeitsplatz sinnvoll.

„Die Hauptsache ist doch, dass es genügend Arbeitsplätze gibt. In der Früh ins Büro zu kommen und lange Zeit mit dem Suchen eines Schreibtisches zu verbringen geht irgendwann an die Substanz,“ findet Betriebsrätin Veronika Schmidt. Eine Möglichkeit solchen Engpässen vorzubeugen wäre selbstverständlich die fixe Verankerung von Homeoffice in der Betriebsvereinbarung. 

 

Besuch bei Wiesbauer

Seit nunmehr zwei Generationen versorgt der Fleischproduzent Wiesbauer heimische Handelsketten und Gastronomie mit Wurstprodukten aller Art. Präsidentin Renate Anderl besuchte die größte Produktionsstätte von Wiesbauer in Österreich, nämlich im 23. Wiener Gemeindebezirk. Im Zweier-Schichtbetrieb waren die rund 500 Beschäftigten – vom Fleischer bis zur Verpackerin – dafür zuständig, dass am Ende auch die Wurst im Regal ankommt.

Vor allem bei der Arbeit am Band ist hohe Konzentration gefordert, eine Arbeit, bei der man – wenn man sie mehr als 8 Stunden verrichten würde – leicht an die eigenen Grenzen stößt. Beachtliches leisten auch jene Beschäftigten, die 8 Stunden in Räumen mit großen Temperaturunterschieden arbeiten – vor allem die Kälte ist eine große Herausforderung im täglichen Arbeitsalltag. „Ich habe großen Respekt vor den Beschäftigten in der Produktion, die täglich harte Arbeit in den Erfolg des Unternehmens stecken“, findet Betriebsratsvorsitzender Lothar Hauser. 

Rundgang durch „The Mall“

Beim Rundgang durch The Mall und angrenzende Geschäfte in Wien/Landstraße hat die Präsidentin viele engagierte Handelsangestellte kennengelernt: vom Lehrling bis zu langjährig Beschäftigten. Mit Schulbeginn steht eine arbeitsintensive Phase für den Handel an. Bis dahin wünsche ich allen Handelsangestellten eine angenehme Zeit, in der sie viel Kraft tanken können! Dank auch den Kollegen von der GPA-djp, die sie bei dieser Tour begleiteten.

Zu Besuch im Donauzentrum

Bei einer Runde im Donauzentrum im 23. Bezirk hatte Präsidentin Renate Anderl die Möglichkeit ein paar Gespräche mit Handelsangestellten in unterschiedlichen Shops zu führen. Freude am Job wurde ihr dort entgegengebracht, wo das Geschäftslokal ausreichend mit MitarbeiterInnen besetzt war und die Arbeit nicht auf wenigen Schultern lastete. Einigkeit herrschte vor allem beim Thema Sonntagsöffnung. Einen fixen Tag in der Woche frei zu haben – „wie alle anderen auch“ – ist nach wie vor ein großes Anliegen bei den Beschäftigten im Handel.  

Bei den Beschäftigten von Ankerbrot

Seit 1891 bäckt Ankerbrot das Brot und Gebäck in der Großbäckerei in Wien Favoriten. Beim Rundgang durch die Produktionshallen konnte AK Präsidentin Renate Anderl den Duft von frisch gebackenem Brot und Gebäck genießen. „Hier werden gigantische Mengen Gebäck von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern produziert. Das ist wirklich beeindruckend und eine großartige Leistung der Beschäftigten“, meint Anderl.

Bei Ankerbrot funktioniert die Sozialpartnerschaft auch auf betrieblicher Ebene ausgezeichnet. Den Beschäftigten und den BetriebsrätInnen wird große Wertschätzung entgegengebracht. „Wir haben auch die Arbeitszeiten über Betriebsvereinbarungen fair geregelt. Das ist gerade bei der anstrengenden Arbeit in der Produktion und in den Filialen wichtig. Wir hoffen, dass uns da das neue Arbeitszeitgesetz keinen Strich durch die Rechnung macht“, erklären die Betriebsratsvorsitzenden von Ankerbrot, Werner Heiter, und von Anker Snack & Coffee, Gerlinde Treml, im Gespräch mit Renate Anderl.