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Wirtschaftspolitik - Standpunkte 02/14

Scheinheilig und heuchlerisch! – auch so lässt sich die europäische Wirtschaftspolitik der vergangenen Jahre beschreiben. Die fatalsten sieben Hypokrisien werden identifiziert und die hippokratischen Prinzipien in Erinnerung gerufen. Eine tiefgehende Analyse des „neoliberale Modells“ spannt einen Bogen über die Entwicklung der vergangenen vier Jahrzehnte und zeigt den Zusammenhang zwischen der rasanten Zunahme von Finanzvermögen und dem großen Crash auf.

Wenig durchdacht erscheint Österreichs Industriepolitik im Lichte des Telekom Austria-America Movil-Deals. Während der Staat so zunehmend zur „Mist- und Sondermülldeponie“ verkommt, werden die ökonomischen Erfolge von anderen abgeholt. Daneben träumt die europäische Kommission von einer industriepolitischen Renaissance. Die zugrundeliegende Strategie erscheint allerdings zweifelhaft, vergisst man doch auf wesentliche Parameter, wie etwa Binnennachfrage oder Arbeitsbeziehungen.

Unmittelbar bevor steht wohl die nukleare Renaissance in Großbritannien. Kein Wunder wird doch mit Subventionen nachgeholfen von denen auch „Erneuerbare“ in Zukunft nur mehr träumen werden dürfen. Nicht nur aufgrund von Subventionen und großzügiger Ausnahmeregelungen spielen Energiekosten für Österreichs Industrie nur eine untergeordnete Rolle.

Häufig übersehen, spielt Holz heute wie damals als Energieträger eine zentrale Rolle. Nicht übersehen, sondern kritisch betrachten muss man jüngste Entwicklungen wie die private Geldschöpfung á la BitCoins oder undurchsichtige Crowd-Funding-Plattformen.


Datum / Jahr Juni 2014
Erscheinungsort Wien
HerausgeberIn Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

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