Fußballspielerin © Volker Witt, stock.adobe.com
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31.5. und 1.6.2021

Konferenz: Teilhabe migrantischer Frauen & Mädchen im Sport

Ein männlich dominiertes Feld wie der Sport lässt Frauen und Mädchen wenig Raum: medial, aber auch was Teilhabe, Infrastruktur und finanzielle Unterstützung betrifft. Umso mehr trifft das auf jene zu, die nicht der sogenannten „Mehrheitsgesellschaft“ angehören. Sportlerinnen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte, Sportlerinnen, die Minderheiten angehören oder BPoC (Black and People of Colour) sind im Sport mit Rassismus und Sexismus konfrontiert.

Konferenz „Ein Hindernislauf“

Vor diesem Hintergrund haben die Arbeiterkammer Wien und die fairplay Initiative die Konferenz „Ein Hindernislauf“ veranstaltet. Zwei Tage lang wurden Fragen der gleichberechtigten Teilhabe am Sport diskutiert: wie Mehrfachdiskriminierung Menschen vom Sport fernhält, wie sich der „Arbeitsplatz Sport“ für Frauen gestaltet, welche Barrieren es für migrantische Mädchen und Frauen gibt, wie diese überwunden werden können und welche Rolle Sportvereine hier spielen müss(t)en.  


Programm 31.5.: Athlet*innen aus Spitzen- & Breitensport 

Vertreten waren ua Athlet*innen aus Spitzen- und Breitensport wie die ehemalige afghanische Fußballnationalteamspielerin Khalida Popal, die nigerianische Internationale Ayisat Yusuf, die ehemalige Europameisterin im Tischtennis und Olympia-Starterin Liu Jia und ehemalige Europameisterin im Schwimmen Mirna Jukić-Berger, die Fußballerin Helia Mirzaei und die Fußball-Schiedsrichterin Vera Dumser

Programm 1.6.: „Rassismus und Sexismus im Sport“ und „Clubs as Gatekeepers: Opening grassroots sport for girls“