Greift Covid-19 die Mehrsprachigkeit der Wiener SchülerInnen an?

Wie steht‘s um die sprachliche Vielfalt im Distance-Learning?

„Vielleicht könnte man eine Schule gründen für Kinder, die viele Sprachen können, aber keine perfekt.“

Janet (13) 

FALTER 3/21

 

In den Wiener Schulen ist Mehrsprachigkeit ein wesentlicher Faktor des täglichen Unterrichts geworden. Wie sehr aber leidet die sprachliche Vielfalt unter dem Lockdown und der fast ausschließlichen Konzentration auf Distance-learning? Wie können SchülerInnen ihre Mehrsprachigkeit in Zeiten des Home-Schooling leben und weiterentwickeln? Und wie kann Janets Wunsch nach Anerkennung und Förderung aller Sprachen in Erfüllung gehen?

Präsentation, Diskussion & Reflexion aktueller Erfahrungen

Anlässlich des Internationalen Tages der Muttersprache 2021 ging eine Online-Veranstaltung im AK-Bildungszentrum diesen Fragen nach & warf einen Blick auf die aktuelle Lage von mehrsprachiger SchülerInnen & Lehrenden in ihren Alltagserfahrungen und der Lernförderung im Home-schooling:

Blitzlichter von SchülerInnenerlebnissen aus dem Covid19-Unterrichtsjahr sowie Erfahrungsberichte von Pädagog*innen aus Schulen, außerschulischen Lernförderprogrammen und Integrationseinrichtungen gewährten Einblicke in Probleme, Kontinuitäten aber auch Vorteile der sprachlichen Förderung im Distance-Learning über digitale Medien.

Die Befunde einer breiten TeilnehmerInnen-Diskussion sowie das abschließende Reflexionsgespräch mit zwei Mehrsprachigkeits-ExpertInnen zeigten Wege zur kurzfristigen Bewältigung der aktuellen Ausnahmesituation auf. Darüber hinaus boten Sie einen Ausblick auf die langfristigen Herausforderungen und Perspektiven für die Förderung schulischer und gesellschaftlicher Mehrsprachigkeit in einer Großstadt wie Wien. 

Videorückblick: Tag der Muttersprache Teil 1


Videorückblick: Tag der Muttersprache Teil 2