16.12.2013
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Gesundheit - Pflege - Migration

Gesellschaftliche und demografische Veränderungen erfordern neue Ansätze im Bereich der sozialen Dienstleistungen. Die Fokussierung auf Migration im Gesundheits- und Pflegebereich ist angesichts des hohen und steigenden Anteils von MigrantInnen in Österreich und der zunehmenden Inanspruchnahme der Gesundheitsdienste eine Notwendigkeit. Der Anteil älterer Personen mit Migrationshintergrund steigt stetig und auch die erste GastarbeiterInnen-Generation ist mittlerweile in Pension.   

Gesellschaftliche und institutionelle Strukturen werden dieser Vielfalt nicht immer gerecht. Eine Auseinandersetzung und Sensibilisierung von Trägereinrichtungen (Diversity Management) ist in diesem Sinne unumgänglich.  

Mit der höheren Lebenserwartung erhöht sich in Österreich auch die Anzahl der Personen, die in Zukunft Pflege, Betreuung und Unterstützung brauchen. Der größer werdende Bedarf an qualifiziertem Personal birgt insbesondere neue Chancen für die Erwerbsbeteiligung von Frauen mit Migrationshintergrund. Die spezifischen Kompetenzen der zugewanderten MitarbeiterInnen – vor allem sprachlicher und kultureller Art – sind wichtige Ressourcen im Gesundheits- und Pflegesystem. Ein wichtiger Schritt zu einer gezielten Versorgung ist daher ganz besonders die Aus- und Weiterbildung von Personen mit Migrationshintergrund.   

In dieser Veranstaltung wurden die vielfältigen migrationsspezifischen Facetten und Herausforderungen im Bereich Pflege und Gesundheit – sowohl aus der Perspektive von Institutionen als auch der Beschäftigten – aufgezeigt und thematisiert. Neben der österreichischen Sicht wurde auch die Berliner Situation vorgestellt.

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