9.5.2017

Buurtzorg – Ein erfolg­reiches holländisches Modell auch für Österreich?

Buurtzorg ist im mobilen Pflegebereich tätig, der Fokus liegt auf den Bedürfnissen der KlientInnen. Buurtzorg fördert die Selbständigkeit der KlientInnen, nutzt und unterstützt beim Aufbau von informellen und formalen Netzwerken, pflegt und betreut mit dem Buurtzorg Team. Ist das für uns nur eine Vision oder im Interesse aller umsetzbar? Diese Frage wurde bei der Veranstaltung detaillierter beleuchtet.

Videoreportagen

Über Buurtzorg

Selbstorganisierte und selbstverantwortliche Teams von maximal 12 qualifizierten angestellten Pflegepersonen als GeneralistInnen betreuen jeweils 40 bis 50 KlientInnen in unterschiedlichsten Pflegesettings. Die MitarbeiterInnen beurteilen den Pflege- und Betreuungsbedarf selbstständig und organisieren den gesamten Pflegeablauf. Sie sind für den gesamten Ablauf verantwortlich und sorgen für die Integration von medizinischer Pflege und sozialer Betreuung.

Es gibt keine Leitung im Team und die Rollen wechseln regelmäßig. Die Teams verteilen ihre Rollen, z.B. für Finanzen, Dienstzeit- und KlientInneneinteilung, Bildung, Koordination und Struktur (KundInnenwerbung). Nur für Bereiche wie Lohnverrechnung, Finanzberichte und KundInnenverrechnung gibt es ein Backoffice. Regelmäßige Unterstützung erhalten die Teams von einem firmeneigenen Coach, der selbst auch DGKP ist. Verwaltung, Dokumentation, KundInneninformation, aber auch Arbeitszeitaufzeichnung und Pflegeberatung werden mit einer EDV Lösung unterstützt und vor allem zu Information und Austausch (Ratschläge, neueste Weiterbildungsangebote) genutzt.

Buurtzorg schafft damit ...

Bei den KundInnen: Höchste Zufriedenheit, gestiegene Pflegequalität.

Bei den ArbeitnehmerInnen: Zufriedene MitarbeiterInnen, die ihr berufliches KnowHow umfassend umsetzten können.