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Die EU auf Kurs bringen

Die Europäische Union befindet sich auf einem Scheideweg. Europa hat noch immer keinen Weg aus dem dramatischen Wirtschaftseinbruch gefunden, und die Arbeitslosigkeit steigt kontinuierlich. Die EU-Krisenpolitik steuert in die komplett falsche Richtung: Anstatt die Ursachen der Krise konsequent in den Griff zu bekommen, verschlimmert die in allen Mitgliedstaaten gleichzeitig durchgeführte Spar- und Kürzungspolitik die wirtschaftlichen Probleme und ihre sozialen Konsequenzen für Millionen EuropäerInnen.

Viele Menschen reagieren mit einem Kopfschütteln angesichts der Tatsache, dass sich die europäische Politik in viele unnötige Nebensächlichkeiten wie etwa die Bestimmungen zu den Glühbirnen einmischt, gleichzeitig aber wenig bis gar keine Fortschritte bei wichtigen Herausforderungen wie der dringend notwendigen wirksamen Regulierung der Finanzmärkte, der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und der Erschließung neuer Wachstumsfelder erzielt.

Die europäische Integration hat in der Vergangenheit wichtige Errungenschaften für ArbeitnehmerInnen und VerbraucherInnen hervorgebracht. Die derzeitige EU-Politik stellt indessen die bisherigen Errungenschaften in Frage. Eines ist klar: Die europäische Integration ist zu wichtig, um ihre Gestaltung einigen wenigen zu überlassen, die stur auf die Allheilkraft des Marktes vertrauen. Um die Grundlagen für eine soziale Europäische Union zu schaffen, braucht die europäische Politik dringend einen Kurswechsel in Richtung eines neuen Wachstums- und Verteilungsmodells. Dazu ist auch ein Ausbau der europäischen Demokratie unerlässlich. 

Die EU auf Kurs bringen

Diese Broschüre soll aufzeigen, was in Europa derzeit schief läuft, auf welchen bisherigen Errungenschaften aufgebaut werden sollte und welche Meilensteine verwirklicht werden müssen, um die Europäische Union auf einen Kurs für die Menschen in Europa zu bringen.

Dabei wird auch versucht, mit zahlreichen erläuternden Info-Kästen etwas Licht in diebisweilen schwer verständlichen Zusammenhänge zu geben. Ganz besonders soll auch mit vielen gängigen Mythen gebrochen werden: von den Austrittsmythen, die im nationalen Alleingang eine bessere Zukunft verheißen wollen, bis hin zu den neoliberalen Wettbewerbsfähigkeitsmythen, mit denen sich die EU-Politik dem Potenzial von 500 Millionen NachfragerInnen in Europa verweigert.


Art der Publikation Broschüre
Datum / Jahr Jänner 2013
Erscheinungsort Wien
HerausgeberIn Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
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