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Atypische Beschäftigungsverhältnisse – Segmentationstheoretische Erklärung und empirische Analyse der Entwicklung in Österreich

Die vorliegende Diplomarbeit liefert eine ökonomische und theoriebasierte Erklärung für den Trend zur atypischen Beschäftigung und gibt die Entwicklung und Verteilung der atypischen Beschäftigung in Österreich wieder.

Die theoriebasierte Erklärung versucht dabei die Basis für die standardisierte Arbeitsform des Normalarbeitsverhältnis, von dem die atypischen Beschäftigungsverhältnisse in Abgrenzung definiert werden, zu begründen und in Folge zu betrachten, ob sich diese Basis in einer Form verändert hat, die den Trend erklärt. Zu diesem Zweck werden die Begründungen interner Arbeitsmärkte, welche als Beschäftigungen im Rahmen eines Normalarbeitsverhältnis interpretiert werden können, von den Segmentationstheorien herangezogen. Die drei behandelten segmentationstheoretischen Ansätze identifizieren alle betriebsspezifische Qualifikationen als Basis. Da durch die Verlagerung vom sekundären zum tertiären Sektor und den Trend zur Informationstechnologie ein Trend zur Entberuflichung einhergeht, der die betriebsspezifischen gegenüber den allgemeinen und berufsfachlichen Qualifikationen abwertet, bildet diese Abwertung eine Schwächung der Basis des Normalarbeitsverhältnis und damit eine Erklärung für den Trend.

Für die Darstellung der Entwicklung und Verteilung der atypischen Beschäftigung in Österreich werden die Formen atypischer Beschäftigung in Österreich zuerst abgegrenzt und gegliedert. Dabei werden acht ausgewählte Formen in drei Gruppen gegliedert und genauer beschrieben, wobei sie auch hinsichtlich arbeits- und sozialrechtlicher Bestimmungen beleuchtet werden. Um alle Formen empirisch erfassen zu können, müssen vier Datenquellen herangezogen werden. Demnach erreichte das Gesamtausmaß im Jahr 2000 in Summe über 800.000. Bis 2003 stieg dieses nur leicht auf etwa 920.000 und in den folgenden Jahren stieg das Gesamtausmaß wieder stärker und betrug im Jahr 2009 bereits über 1,5 Millionen


Art der Publikation Studie
Datum / Jahr 2012
HerausgeberIn Arbeiterkammer
AutorIn Andreas Grafl
ISBN 978-3-7063-0424-5

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