9.11.2017
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Umweltbundesamt: Verlegung ist sinnlos und überhastet

„Vor der Verlegung einer großen Behörde in die Region muss durchgerechnet werden, was es bringt und was es kostet“, sagt AK-Direktor Christoph Klein zu den bekanntgegebenen Plänen, das Umweltbundesamt mit rund 520 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Wien nach Klosterneuburg zu verlegen. Er fordert den Umweltminister auf, jetzt keine übereilte Entscheidung zu treffen. „Eine Behördenverlegung macht Sinn, wenn die Behörde dort angesiedelt wird, wo ihre Aufgabe liegt oder wo die Behörde besonders gut arbeiten kann. Das Umweltbundesamt ist deshalb am Wissenschaftsstandort Wien, etwa mit der Technischen Universität, aber auch für die Kooperation mit den Abteilungen des Umweltministeriums und anderen öffentlichen Stellen, gut aufgestellt“, so Klein. Eine Verlegung ins nahe Wiener Umland würde nur mehr Verkehr auf den ohnehin überlasteten Straßen und in den Öffis schaffen und brächte keine klar ersichtliche Effizienzsteigerung. Die AK fordert außerdem: Mehr Zeit zur Prüfung einer solchen Entscheidung. Die Rechte der betroffenen 520 Beschäftigten müssen berücksichtigt, und der Betriebsrat muss angemessen beteiligt werden.

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