5.7.2018
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Sommer-Bahn-Baustellen: AK fordert Fahrgast-Hotline

Über ein Dutzend Baustellen an Gleisen und Bahnhöfen in und um Wien werden auch in diesem Sommer für die Fahrgäste der Bahn Zugausfälle und Verspätungen bescheren. „Es wird tausende Bahnpendlerinnen und -pendler in diesem Sommer treffen. Deshalb muss die Bahn besser informieren. Nur der Verweis aufs Internet reicht nicht. Gerade wer täglich mit der Bahn zur Arbeit fährt, braucht klare Infos, einfach und direkt“, fordert die Leiterin der AK-Verkehrsabteilung, Sylvia Leodolter. Denn in diesem Sommer werden besonders viele PendlerInnen betroffen sein: Allein zwischen Floridsdorf und Gänserndorf rund 5.000 PendlerInnen täglich, entlang der Ostbahn geht es um weitere etwa 5.000 PendlerInnen. Die AK schlägt eine Fahrgast-Hotline vor, die sowohl über Zugausfälle, Schienenersatzverkehr oder Verzögerungen informiert und die Fahrgäste auch über ihre Verspätungsentschädigungen aufklärt. Außerdem muss die Verspätungsentschädigung deutlich leichter zugänglich gemacht werden.

  • Eine kostenlose Baustellen-Hotline der ÖBB muss durchgehend über baustellenbedingte Verzögerungen, Schienenersatzverkehr und Zugausfälle informieren. Die Nummer muss auf jedem Bahnhof gut sichtbar aushängen. Die allgemeine Hotline der ÖBB informiert derzeit darüber nicht und ist nicht kostenfrei. 
     
  • Wer eine Jahres-, Monats- oder Wochenkarte besitzt, hat unter bestimmten Bedingungen einen Anspruch auf Verspätungsentschädigungen. Aber der Zugang dazu ist nach wie vor zu kompliziert und nicht kundInnenfreundlich. Nur wer als Jahreskartenbesitzer zugestimmt hat, beim Verspätungsentschädigungsprogramm teilzunehmen, bekommt die Entschädigung. Künftig müssen auch JahreskartenbesitzerInnen, die das bisher übersehen haben, jederzeit leicht Zugang zum Entschädigungsprogramm bekommen.  
     
  • Für Monats- und WochenkartenbesitzerInnen ist die Entschädigung so kompliziert, dass sie kaum wahrgenommen wird. Die AK fordert: Alle ZeitkartenbesitzerInnen sollten ebenso wie JahreskartenbesitzerInnen Zugang zum Entschädigungsprogramm bekommen und die Bedingungen angepasst werden. Dann informiert die ÖBB nach Ablauf der Karte automatisch über die Entschädigungsansprüche und zahlt diese auch aus. 

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