10.11.2017
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Kaske: Ohne Kollektivvertrag gäbe es kein Weihnachtsgeld

„Der Kollektivvertragsabschluss der Metaller ist ein starkes Signal“, sagt AK Präsident Rudi Kaske. „Und er zeigt auch: Der österreichische Weg der Lohnfindung bringt es.“

Kollektivverträge

In Österreich sind 98 Prozent der ArbeitnehmerInnen durch Kollektivverträge geschützt. Das ist international ein Bestwert. Zum Vergleich: In Deutschland etwa liegt die Kollektivvertragsdichte nur bei 58 Prozent, in den USA bei zwölf Prozent. Ein Kollektivvertrag sichert etwa Weihnachts- und Urlaubsgeld, ermöglicht die Anrechnung von Karenzzeiten, regelt die Überstundenzuschläge, arbeitsfreie Tage und vor allem die jährlichen Lohnerhöhungen. Er sichert auch Fairness zwischen den Betrieben einer Branche, die so nicht durch Lohndumping versuchen müssen, ihre Kosten zu drücken. Das nützt vor allem den Klein- und Mittelbetrieben.

„Natürlich gäbe es – wie von neoliberaler Seite behauptet – auch andere Systeme, um Löhne festzulegen. Aber anders heißt nicht besser. Der österreichische Weg gilt als weltweites Vorzeigemodell, daher sollten wir diesen Weg auch weiter beschreiten“, sagt AK Präsident Rudi Kaske.

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