29.6.2020

ÖGK und damit unsere Gesundheits-Versorgung brauchen Finanzierungssicherheit

„Aus jetziger Sicht kann man klar sagen, dass es ein Finanzloch bei der ÖGK aufgrund der Stundungen geben wird. Deshalb braucht es ein Finanzierungskonzept von der Bundesregierung und eine befristete Übernahme der Ausfallshaftung durch den Bund“, sagt Wolfgang Panhölzl, Leiter der Abteilung Sozialversicherung der AK Wien. Damit Kredite die ÖGK möglichst günstig kommen, wäre es gut, wenn diese über die Bundesfinanzierungsagentur aufgenommen werden könnten.

Laut AK Schätzung gibt es coronabedingt einen Finanzierungsbedarf von rund 1 Mrd. Euro für die ÖGK. Dazu kommen schon 2020 fusionsbedingte Mehr-Kosten von mindestens 200 Millionen Euro, Tendenz ist hier steigend, die AK hat hier über einige Jahre gesehen bereits vorgerechnet, dass 2,1 Mrd. Euro fehlen. 

Anders als beispielsweise die Pensionsversicherung erhält die gesetzliche Krankenversicherung in der Regel keine Steuergelder. Das ist aber, gerade weil damit ÄrztInnen, Medikamente und Geldleistungen bezahlt werden, gefährlich. Deshalb braucht es klare Finanzierungsoptionen durch den Bund, um Sicherheit für unser Gesundheitssystem zu schaffen. 

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