12.2.2019

Neue Technologien sollen den Menschen dienen und nicht umgekehrt

Die vom Arbeitsmarktservice vorgestellte Initiative zur Erhebung des künftigen Qualifikationsbedarfs im Zuge der Digitalisierung kann ein wichtiger Beitrag sein, damit die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von den digitalen Errungenschaften bestmöglich profitieren.

„Für diese AMS-Initiative haben sich ÖGB und AK auch im Verwaltungsrat stark gemacht. Für uns war immer klar: Digitale Technologien verändern unser gesamtes Leben – auch das Arbeitsleben. Für eine gute und erfolgreiche berufliche Zukunft ist es heute besonders wichtig, digital fit zu sein, um beruflich am Ball bleiben zu können. Da kommt diese neue AMS-Erhebung zur rechten Zeit, um danach gezielte Weiter­bildungs­angebote machen zu können“, sagt AK Präsidentin Renate Anderl.

In einer Zeit, in der Wissen extrem schnell überholt ist, wird Aus- und Weiterbildung zum wichtigsten Rüstzeug für die Zukunft. Auch die Arbeiterkammern haben in ihrem Zukunftsprogramm als Herzstück eine große Digitalisierungs­offensive angelegt, bundesweit werden dafür 150 Millionen in den nächsten fünf Jahren investiert. 

AK Wien, Stadt Wien und AMS ziehen an einem Strang

Als ein Beispiel für die Förderung des Erwerbs digitaler Kompetenzen führt die AK Präsidentin den sogenannten „Digi-Winner“ an. Damit wurde ein spezielles Angebot ins Leben gerufen, um alle Wiener ArbeitnehmerInnen bei der beruflichen Aus- und Weiterbildung im digitalen Bereich zu unterstützen. Diese Förderung wird in enger Zusammenarbeit zwischen AK Wien und dem Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) angeboten. Aber auch die Arbeitssuchenden sollen bei den digitalen Herausforderungen „nicht im Stich gelassen werden“, sagt Anderl. Auch sie sollen vom Digi-Winner profitieren können. Hier arbeitet die AK Wien eng mit dem AMS Wien zusammen.

Kontakt

Pressestelle der AK Wien und der Bundesarbeitskammer

Tel. : +43 1 50165 12565
Fax. : +43 1 50165 12209 
E-Mail: presse@akwien.at

nur für JournalistInnen -