27.12.2017
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AK zu Rechnungshof: Keine Verstaatlichung des AMS

AK Präsident Rudi Kaske warnt dringend vor Überlegungen, die Sozialpartner aus dem Arbeitsmarktservice (AMS) hinauszudrängen, wie es der Rechnungshof vorschlägt. „Das käme einer Verstaatlichung des Arbeitsmarktservice gleich und wäre ein Rückschritt in Sachen Mitbestimmung“, so Kaske. Die ArbeitnehmerInnen finanzieren ebenso wie die ArbeitgeberInnen mit Ihren Beiträgen das Arbeitsmarktservice. Da ist es nur legitim, wenn die Interessenvertretungen beider Seiten auch angemessen vertreten sind“, so Kaske. Gerade in Zeiten der Krise habe sich die Expertise der Sozialpartner bewährt, etwa durch die für die ArbeitnehmerInnen und die Wirtschaft positiven Kurzarbeitsmodelle. Alle Sozialpartner (Arbeiterkammer, ÖGB und Wirtschaftskammer) und die Industriellenvereinigung (IV) haben sich in einer Stellungnahme gegenüber dem Rechnungshof gegen diesen Vorschlag ausgesprochen.

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