21.6.2017
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Kaske: Direktvergabe sichert das Erfolgsmodell öffentliche Bahn

„Gerade, weil öffentliche Bahnaufträge direkt vergeben werden dürfen, haben wir ein erfolgreiches öffentliches Personennahverkehrssystem“, sagt AK Präsident Rudi Kaske zur aktuellen Debatte um die Direktvergabe von Verkehrsaufträgen. Die Direktvergabe sichert dieses System mit zahlreichen inländischen Bahnunternehmen von den ÖBB bis zu den über 20 kleineren Privatbahnen im öffentlichen Auftrag wie etwa die „Salzburger Landesbahn“ oder „Stern und Hafferl“. Daran hängen auch 50.000 fair bezahlte Arbeitsplätze gerade auch in strukturschwachen Regionen. „Wer die Direktvergabe streicht, öffnet Tür und Tor vor allem für große internationale Unternehmen, die nur darauf warten, mit österreichischen Steuergeldern Bahnverkehr zu betreiben“, so Kaske. „Öffentlicher Personennahverkehr ist aber eine Aufgabe der Daseinsvorsorge und muss deshalb mit äußerster Umsicht vergeben werden. Das machen Bund, Länder, Städte und Gemeinden bisher sehr gut und bürgernah.“  Österreich ist nicht zuletzt deshalb innerhalb der EU Bahnfahrerland Nummer 1 zu europaweit sehr günstigen und fairen Preisen. „An diesem bewährten System hängen unter anderem die täglichen Arbeitswege von hunderttausenden Pendlerinnen und Pendlern“, so Kaske.

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