1.6.2021

AK-Anderl: „Aufschwung muss alle mitnehmen und in richtige Richtung gehen“

Die schrittweise Öffnung des Kulturbetriebes, der Gastronomie und des Tourismus bringt aktuell eine leichte Entspannung auf dem Arbeitsmarkt. Dennoch bleiben die Arbeitslosenzahlen auf hohem Niveau. Die Pandemie hat den digitalen und ökologischen Strukturwandel beschleunigt und stellt ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen vor große Herausforderungen. Unternehmen benötigen fachlich gut ausgebildete Arbeitskräfte. Dementsprechend müssen Instrumente geschaffen werden, um den ArbeitnehmerInnen die fachliche Qualifizierung und Weiterbildung für diese Jobchancen zu ermöglichen.

Arbeitslosigkeit bleibt Herausforderung

„Ich freue mich über jeden Menschen, der durch die Öffnungsschritte nun wieder einer geregelten Arbeit nachgehen kann“, sagt AK-Präsidentin Renate Anderl. „Wir müssen uns aber darüber im Klaren sein, dass Arbeitslosigkeit und dabei insbesondere die Langzeitarbeitslosigkeit eine große Herausforderung bleibt. Wir sollten schnellstmöglich auf diese drohende Situation reagieren. Es kann kein anderes Ziel geben als die ArbeitnehmerInnen von heute für den Arbeitsmarkt von morgen vorzubereiten. Der Aufschwung muss alle gut mitnehmen, und er muss in die richtige Richtung gehen, in Richtung Zukunftsjobs in Pflege, Bildung, Digitalisierung, Ökologisierung. Unsere Vorschläge dafür liegen auf dem Tisch und müssen nur umgesetzt werden.“

Arbeitsstiftungen schaffen

Konkret fordert Anderl Arbeitgeber und Regierung auf, gemeinsam mit der Arbeiterkammer und dem ÖGB rasch branchenspezifische Arbeitsstiftungen zu schaffen. „Mit solchen Arbeitsstiftungen erhalten die ArbeitnehmerInnen die Qualifikationen, die sie im Wirtschaftswandel brauchen – und Unternehmen die gut ausgebildeten FacharbeitnehmerInnen, die den Aufschwung und den Strukturwandel tragen“, schließt Anderl.

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