29.7.2020

Abstand halten, Stadtleben genießen

„Sicheres Abstandhalten und ein gemeinsames Erleben der Stadt – das geht gut, wenn man genug Freiraum dazu schafft“, sagt AK Kommunalpolitikchef Thomas Ritt.

Halbzeit bei AK-Aktion „Summer in the city“

Wie das gehen kann, zeigt die AK im Juli und August mit ihrem Programm Summer in the City – Wir bringen den Sommer zu Dir mit über 15 verschiedenen Sommer-Treffpunkten von Open-Air-Kino über Spieltreffpunkte bis zu Community-Picknicks, Stadtführungen und Radlkursen. Über 1.130 Menschen waren bisher dabei. 

„Weil in diesem Jahr noch mehr Menschen als sonst coronabedingt den Sommer in der Stadt verbringen, trägt die AK dazu bei, dass die Wienerinnen und Wiener ihre Stadt genießen können“, sagt Ritt. Vor Ort geben die AK BeraterInnen den Menschen außerdem Tipps und Ratschläge bei Fragen zum Wohnrecht oder zu Schul- und Ausbildungsthemen. „Wir setzen damit auch ein Zeichen für möglichst vielfältige grätzelnahe Treffpunkte in ganz Wien. Corona hat gezeigt: Viel öffentlicher Raum für alle wird gerade, wenn Abstand halten angesagt ist, dringend gebraucht.“

Gemeinsam ist allen Angeboten: „Es sind viele kleine Events, bei denen sehr genau auf Hygiene und Abstand geachtet wird. Bei den Radlkursen und Stadtführungen gab es eine Obergrenze bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. „Wir hatten so viele Anfragen, dass wir für den August noch aufgestockt haben“, so Ritt. „Mit dieser Aktion haben wir gemeinsam mit den Wienerinnen und Wienern ein Zeichen gesetzt: Infektionsschutz geht, Gemeinsamkeit auch“, so Ritt. „Dafür brauchen wir kreative Ideen für mehr öffentliche Treffpunkte, gerade auch in den stark verbauten Bezirken mit wenig Grünflächen. 

Möglichkeiten für mehr urbanes Leben im Kleinen

Die AK sieht noch viele Möglichkeiten für mehr urbanes Leben im Kleinen:

  • Öffnung von Schulsportplätzen in Ferien und an Wochenenden für alle

  • Nutzung von Baulücken und Parkplätzen, wenn diese brachliegen, etwa an den Wochenenden. Da können Unternehmen oder private Immobilienbesitzer ihren Beitrag leisten.

  • Grüne Innenhöfe zugänglich machen

  • breite Gehsteige für FußgängerInnen sichern

  • Räume und Platz für Klein-Events wie community-picknicks, um Nachbarn open air zusammenzubringen.

  • Parks und Spielflächen offen lassen. Nur jede und jeder zweite in Wien hat einen Balkon oder eine Terrasse. Eine Million Wienerinnen und Wiener, darunter viele Kinder brauchen Platz zum Ausgehen, auch unter Corona-Bedingungen. Eine Schließung der Bundesgärten darf es nicht mehr geben. 


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