01.09.2020

Anderl: AMS ist unverzichtbarer Faktor bei Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und muss gestärkt werden!

Fast 423.000 Personen auf Arbeitssuche müssen beraten und betreut, über 452.000 in Kurzarbeit wollen gerecht abgerechnet und für 100.000 soll eine Qualifizierungsoffensive in einer österreichweiten Arbeitsstiftung abgewickelt werden: „Stemmen sollen all diese Aufgaben die Beschäftigten des Arbeitsmarktservice. Die Politik muss nun dringend dafür sorgen, dass diese wichtigen Aufgaben auch bewältigt werden können - mit ausreichenden personellen und finanziellen Ressourcen“, fordert AK Präsidentin Renate Anderl. 

Seit langem fordern AK und Gewerkschaften die Aufstockung des AMS-Personals. Dass dem Betriebsrat im AMS angesichts der Überarbeitung der Belegschaft jetzt die Geduld reißt, sei mehr als verständlich. Der AMS-Vorstand selbst sagt, dass 650 Planstellen fehlen. „Das ist auch klar das Minimum an neuen MitarbeiterInnen, die das AMS braucht, denn die Versicherten haben ein Recht auf gute Beratung und Unterstützung und das Personal hat ein Recht auf gute Arbeitsbedingungen“, so Anderl. Die AK stehe jedenfalls voll und ganz hinter den Forderungen des Betriebsrats. „Unsere Vertreterinnen und Vertreter werden das in den AMS-Gremien auch mit Nachdruck einbringen“, kündigt die AK Präsidentin an.

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