26.3.2018

AMS nicht für Versäumnisse anderer verantwortlich machen

Weder bei Stil noch Inhalt zeigt AK Präsident Rudi Kaske Verständnis für die Kritik am AMS: „Wenn ein Vorstand die eigene interne Revision beauftragt, die Situation bei der Betreuung und Vermittlung einer wichtigen Zielgruppe zu durchleuchten und Verbesserungsvorschläge zu machen, kommt er damit nur seiner Aufgabe für ein verantwortungsbewusstes Management nach. Finanzministerium und Sozialministerium sind im Verwaltungsrat des AMS vertreten, sie hätten sich jederzeit mit eigenen Vorschlägen zu Wort melden können.“ Für den AK-Präsidenten will die Politik mit ihrer Kritik an dem AMS nur von früheren eigenen Versäumnissen ablenken. „Das AMS muss Fehlentwicklungen bei der Integrationspolitik reparieren, für die es nicht verantwortlich ist. Dafür sollen dem AMS jetzt auch noch die Budgets stark gekürzt werden. Das ist einfach verantwortungslos“, kritisiert Kaske.  

„Anstatt eine Task-Force mit einem nebulosen Reformauftrag einzusetzen und Vorstände zum Rapport zu bestellen, wäre jetzt konstruktive Politik und gemeinsame Lösungen für eine bessere Bewältigung der zweifellos vorhandenen Probleme bei der Integration von anerkannten Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt notwendig,“ meint Rudi Kaske.  

Die Sozialpartner haben der Regierung bereits vor zwei Jahren ein Paket von Maßnahmen für die Integration von Flüchtlingen vorgelegt. Kaske: „An unseren Vorschlägen hätte sich der Integrationsminister des Jahres 2016 und der Bundeskanzler des Jahres 2018 orientieren können, anstelle jetzt „haltet den Dieb“ zu rufen.“

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