Offensive Arbeitsmarkt - Arbeitszeit gerecht verteilen

Die einen sind arbeitslos oder in Kurzarbeit, die anderen schuften aus Angst um ihren Job noch mehr als sonst. Und Frauen in Teilzeit verringern ihre Stunden weiter, um die Kinderbetreuung und Kinderbildung im Lockdown zu schupfen. Die Corona-Krise hat einmal mehr gezeigt, dass die Arbeitszeit in Österreich schlecht verteilt ist.

Nachlese

Was bisher im Rahmen der Offensive Arbeitsmarkt passiert ist.

Das geht auch anders!

  • Statt Massenarbeitslosigkeit zu finanzieren und Menschen zur Untätigkeit zu zwingen, könnte eine subventionierte Arbeitszeitverkürzung den Druck vom Arbeitsmarkt nehmen und die Lebensqualität der Menschen erhöhen.

  • Statt Frauen in der Teilzeit- und Vätern in der Vollzeitfalle könnte ein Familienarbeitszeitmodell die Gleichberechtigung fördern.

  • Statt mit Fachkräftemangel in den nächsten Technologieumschwung zu gehen, sollen geförderte Bildungszeiten lebenslanges Lernen unterstützen.

Die größte Arbeitsmarktkrise der zweiten Republik, länger gesund arbeiten bis zur Pension, mehr Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern, höhere Produktivität – all das spricht aus AK Sicht für eine Verringerung der Wochenarbeitszeit bei vollem Lohn- und Personalausgleich.

Diskussion

26. April 2021
10:00 Uhr

Silvia Hruška-Frank, AK Sozialpolitik
Ali Mahlodji, Gründer von WHATCHADO
Joseph Gepp, Wirtschaftsredakteur Nachrichtenmagazin „profil“
Klaus Haidinger, Betriebsratsmitglied VOEST
 
Moderation: Gundula Geiginger

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