12.12.2017
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Kaske: AK-Umlagen-Kürzung wäre ein Schlag gegen die Beschäftigten

AK Präsident Rudi Kaske warnt die künftige Bundesregierung dringend vor einer Kürzung der AK-Umlage: „Wer das tut, nimmt bewusst in Kauf, dass ein gut funktionierendes Beratungsnetz für die Beschäftigten aus Kostengründen ausgedünnt werden muss. Und das in Zeiten, in denen der Wind immer rauer weht in der Arbeitswelt.“

Rund 7 Euro netto macht die durchschnittliche AK-Umlage netto aus. „Das sind gerade mal zwei Melange im Monat“, so Kaske. Demgegenüber stünde ein gutes und niedrigschwelliges Beratungsangebot in Arbeitsrechtsfragen, in Steuerfragen, im Konsumentenschutz und in Bildungsfragen in ganz Österreich und gemeinsam mit den Gewerkschaften eine starke Interessenvertretung. „Wer die AK schwächen will, schwächt die Stimme der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, so Kaske.

Insgesamt nahm die AK bundesweit rund 432 Millionen Euro im Jahr 2016 ein, über 532 Millionen Euro holte die AK im selben Jahr direkt in Geld in außergerichtlichen, gerichtlichen und behördlichen Verfahren für ihre Mitglieder heraus. Dazu kommen noch alle Beratungsangebote und die Interessenvertretung gegenüber Wirtschaft und Staat.  

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