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Zu folgenden konkreten Herausforderungen und Problemstellungen können derzeit Lösungen eingereicht werden (detailliertere Ausführungen weiter unten):

  • Kritischer Medienkonsum bei jungen Menschen
  • Kriterien für eine Software zur arbeitsentlastenden Pflegedokumentation
  • Berufswanderkarten: Digitalberufe
  • Spitzentechnologie am Arbeitsplatz und ihre Auswirkungen auf Arbeitnehmer*innen

Lösungen können ausschließlich über das bereitgestellte Onlineformular bis zum 30. September 2021 eingereicht werden. Vorab ist eine Registrierung notwendig.

Details zur Fördervergabe finden sich unter Ablauf sowie in den aktuellen Förderrichtlinien.

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Kontakt

AK Wien
Büro für digitale Agenden
e-mail: digifonds@akwien.at
Tel: +43 1 50165 12856

arbeit.digital

Den digitalen Wandel gerecht gestalten.


Kritischer Medienkonsum bei jungen Menschen

Die Bandbreite an Verschwörungsmythen ist groß. Manche wirken harmlos, oft können sie aber gefährlich für den politischen und gesellschaftlichen Zusammenhalt werden. Verschwörungsmythen richten sich gegen verschiedene Bevölkerungsgruppen, gegen Regierungen oder gegen die Wissenschaft.

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Verschwörungsmythen besonders in Zeiten der Verunsicherung gefährliche Ausmaße annehmen können. Über soziale Netzwerke und Messengerdienste können in kurzer Zeit sehr viele Menschen erreicht werden.

Besonders unter jungen Menschen besteht die Gefahr, dass in digitalen Räumen dafür Identifikationspotential geschaffen wird, in Räumen, in denen sie ohnehin schon einen großen Teil ihrer Freizeit verbringen.

Junge Menschen sind diesen Gefahren aber nicht schutzlos ausgeliefert. Medienkompetenz schützt. Wie kann kritisches Denken im Umgang mit Informationen bei jungen Menschen gefördert werden? Was braucht es, um das Vertrauen in staatliche oder wissenschaftliche Institutionen zu stärken? Wie können Angebote niederschwellig zur Verfügung gestellt werden? 

Kriterien für eine Software zur arbeitsentlastenden Pflegedokumentation

Die Anforderungen an die Pflege steigen dramatisch, nicht zuletzt die COVID19-Krise macht die Komplexität des Pflegeprozesses und dessen Dokumentation sichtbar. Dokumentation in der Pflege soll primär die individuell relevanten Informationen der gepflegten Menschen abbilden und allen beteiligten Pflegepersonen rasch und übersichtlich zur Verfügung stellen. Trotzdem müssen auch standardisierte Informationen und Abläufe enthalten sein. 

Digitale Lösungen versprechen hierbei Unterstützung durch strukturierte und teilweise automatisierte Erfassung und passgenauer Verfügbarkeit von Information. Für eine tatsächliche Arbeitsentlastung und mehr Zeit für Patient*innenkontakt müssen Arbeitsabläufe und Dokumentationsstruktur aufeinander abgestimmt sein. Viele Organisationen stehen aktuell vor der schwierigen Entscheidung, wie sie am Markt verfügbare Systeme auf ihre Eignung beurteilen sollen - wie gut passen Technik, Pflegende und Organisationsstruktur zusammen?

Ziel ist die Entwicklung eines Kriterienkatalogs unter Einbindung betroffener Pflegekräfte für die Implementierung elektronischer Dokumentationssysteme, damit eine effektive Arbeitserleichterung für Benutzer*innen erreicht werden kann.

Berufswanderkarten: Digitalberufe

 Wir befinden uns mitten im Strukturwandel. Die Corona-Krise hat die Digitalisierung noch beschleunigt und die Klimakrise erfordert Anpassungen von Produktionsketten, Arbeitsweisen und generell unserer Lebensweise in Richtung Nachhaltigkeit. Durch diese Veränderungsprozesse ergeben sich für Beschäftigte permanent Ab- und Aufwertungen von bestehenden Qualifikationen und Fähigkeiten, aber auch Unsicherheiten und Risiken. Manche Beschäftigungsgruppen verlieren Perspektiven. Arbeitnehmer*innen kommen unter Druck, sich weiterzubilden, umzuorientieren und überhaupt zu erkennen, welche Kompetenzen am Arbeitsmarkt gefragt sind.

In einer angewandten Studie sollen wissenschaftsgeleitete Berufswanderkarten erarbeitet werden. Sie sollen aufzeigen, welche Fortbildungen und strukturelle Veränderungen es braucht, damit Menschen in den Berufsfeldern Data Science, IKT-Entwicklung oder im Bereich Wartung & digitaler Service arbeiten können. Es soll herausgearbeitet werden aus welchen bestehenden Berufsbildern Menschen in welchem Zeitrahmen, und mit welchen Qualifikationsangeboten usw. in diesen Zukunftsberufen tätig werden können. Vorgeschlagene Qualifikationspfade müssen an bestehende Beschäftigungsstrukturen und diverse Lebensverläufe realistisch anknüpfen. Was sind längstmögliche Dauern und Finanzierungsmöglichkeiten von Aus- und Weiterbildungen? Vereinbarkeit mit Betreuungspflichten? Kosten für Individuen und Öffentlichkeit? Sicherstellung von institutioneller und sozialer Absicherung für Berufswander*innen? Außerdem sollte klar hervorgehen, welche Perspektiven sich für Arbeitnehmer*innen und Unternehmen ergeben. 

Spitzentechnologie am Arbeitsplatz und ihre Auswirkungen auf Arbeitnehmer*Innen

In einem abgesteckten Forschungsumfeld soll unter Einbindung von Betriebsrat, Unternehmensführung und begleitet durch Partner aus der Wissenschaft zum Einsatz von Spitzentechnologie (Künstliche Intelligenzsysteme, AR-Brillen, Exoskelette u.a.) in der Produktion geforscht werden. Die Fragestellungen sollen sich dabei rund um die technischen, sozialen und rechtlichen Rahmenbedingungen drehen, die notwendig sind, damit der Einsatz solcher Technologien in der industriellen Fertigung zu einer Qualitätsverbesserung führt. Die Qualitätsverbesserung bezieht sich sowohl auf den Arbeitsplatz als auch auf das Arbeitsergebnis.

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